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"Letzte Verpackung?" wird noch nicht verpackt :
Die Ausstellung im Vindonissa-Museum Brugg wird verlängert

Die Sonderausstellung über römische Gräber und Bestattungssitten, welche seit Anfang November zu sehen ist, findet beim Publikum grossen Anklang. Deshalb wird die Ausstellung bis zum 26. Mai verlängert. Ausserdem werden zusätzliche Führungen und Veranstaltungen angeboten.

In den fünf Monaten seit der Eröffnung haben bereits 2500 Personen die Ausstellung besucht. Damit konnte das Vindonissa-Museum seine Besuchszahlen gegenüber der entsprechenden Zeitspanne des Vorjahres fast verdoppeln.

Auch die Begleitveranstaltungen fanden ein gutes Echo. Besonders die Vortragsreihe "Wohin sterben wir?" über Tod und Bestattung in verschiedenen Religionen wurde von einem grossen Publikum verfolgt. Sie findet nun eine Fortsetzung: Die Archäologin Yvette Mottier konnte für einen Vortrag über Bestattung und Trauer im antiken Judäa gewonnen werden. Archäologische Funde und vor allem auch schriftliche Quellen erlauben es, die dortigen Bestattungsbräuche genau und lebendig nachzuzeichnen. Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 19.30 Uhr im Vindonissa-Museum statt.

Am 12. Mai und 26. Mai werden zusätzliche öffentliche Führungen durch die Ausstellung angeboten. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm ist im Vindonissa-Museum oder unter http://www.ag.ch/vindonissa erhältlich.

Ende Mai reist die Ausstellung weiter nach Rottweil, wo sie am 7. Juni eröffnet wird. Dieser Standort ist nicht zufällig, denn zwischen der Region Brugg-Windisch und der Stadt Rottweil gibt es seit Jahrhunderten enge Verbindungen. Heute ist Rottweil Partnerstadt von Brugg. Aber schon die Soldaten der 11. Legion, welche vor über 1900 Jahren in Vindonissa stationiert waren, hinterliessen ihre Spuren in Rottweil.

Legende zum beiliegenden Bild: In überdimensionalen Graburnen erzählen Bewohnerinnen und Bewohner des römischen Vindonissa aus ihrem Leben.

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