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Leistungsfähigkeit des Knotens Suhrebrücke steigern :
Staus und steckenbleibende Busse in den Spitzenzeiten

Der Anschluss Rohr mit dem Knoten Suhrebrücke in Aarau ist in Verkehrsspitzenzeiten überlastet. Das Leistungsdefizit bewirkt insbesondere grössere Staus auf der Tellistrasse und tangiert dadurch den öffentlichen Verkehr negativ. Zudem bedarf die Lichtsignalanlage einer Modernisierung. Nun soll der Knoten ausgebaut und die Lichtsignalanlage erneuert werden. Der Regierungsrat gibt eine entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung.

Die Leistungsfähigkeit des Knotens Suhrebrücke in Aarau ist in den Spitzenstunden bereits heute ungenügend. Dies führt zu Staus und verhindert ein fahrplangerechtes Durchkommen der Busse auf der Tellistrasse. Auch auf der Aaretalstrasse (H5) sind die Zufahrt aus Richtung Rohr sowie die Ausfahrt in Richtung Telli staugefährdet und für das Verkehrsaufkommen in Spitzenzeiten zu kurz. Zudem hat die bestehende, 22-jährige Lichtsignalanlage ihre Gebrauchsdauer längst erreicht und muss dringend ersetzt werden.

Mit der Inbetriebnahme der Neuen Staffeleggstrasse wird die Bedeutung des Knotens Suhrebrücke noch steigen. Deshalb muss er um- respektive ausgebaut werden. Vorgesehen sind eine zweispurige Führung des Verkehrs ab der Tellistrasse in Richtung H5 und der Ausbau der Rampe von der H5 in Richtung Staffeleggstrasse/Buchs. Zudem sollen die Zuflüsse aus Richtung Rohr und von der H5 in Verkehrsspitzenzeiten gesteuert und die Verflechtungsstrecke bis zum Knoten Suhrebrücke ausgebaut werden. Die Lichtsignalanlage am Knoten Suhrebrücke wird umgebaut und modernisiert. Zudem erfordern die Arbeiten auf der Tellistrasse und der Ausbau der Anschlussrampen Anpassungen an diversen Brückenobjekten von Kantons- und Nationalstrasse.

Die Realisierung des Knotenumbaus erfolgt spätestens nach Inbetriebnahme der Neuen Staffeleggstrasse. In einer ersten Phase werden die Anpassung und Instandsetzung der Kunstbauten, die Verbreiterung der Anschlussrampen bis zur Tragschicht und der Werkleitungsbau realisiert. Die zweite Phase umfasst den Bau der Verkehrsinseln, den Belagsersatz auf den bestehenden Abschnitten sowie einen neuen Deckbelag.

Der Um- respektive Ausbau des Knotens Suhrebrücke erhöht die heute ungenügende Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens im Aarauer Verkehrssystem, der nach Inbetriebnahme der Neuen Staffeleggstrasse noch wichtiger wird. Die Verlustzeiten für die Busse werden minimiert und damit ein entscheidender Beitrag zur Fahrplanstabilität geleistet. Die Kosten sind auf rund zehn Millionen Franken veranschlagt. Davon entfällt ein Anteil von rund 8,5 Millionen Franken auf den Kanton und rund 1,5 Millionen Franken auf den Bund. Nach kantonalem Finanzhaushaltsrecht handelt es sich um einen Grosskredit, über welchen der Grosse Rat beschliesst. Deshalb führt der Regierungsrat nun eine Vernehmlassung durch.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
  • Regierungsrat