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Leichter Rückgang der Arbeitslosenquote im Juni um 0,1 Prozentpunkte :
Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kanton Aargau

Die Arbeitslosenquote im Kanton Aargau lag Ende Juni 2017 wie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres bei 3,0 Prozent. Auch gesamtschweizerisch ist die Arbeitslosenquote rückläufig und belief sich ebenfalls auf 3,0 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Juni im Aargau 11'030 Personen als arbeitslos gemeldet, 6'068 Männer (55 Prozent) und 4'962 (45 Prozent) Frauen. Das sind 276 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 210 Personen abgenommen und lag im Juni bei 15'613.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Juni 1'214 offene Stellen gemeldet. Das sind 96 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen vom Monat April 221 Personen aussteuern, 56 weniger als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Juni abgemeldeten Stellensuchenden 231 Tage auf Stellensuche. Das sind 8 Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 314 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 143 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 233 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'864 Personen. Es sind dies Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind. Ihre Zahl nahm im Vergleich zum Vormonat um 47 Person ab.

Kurzarbeit wegen des starken Frankens

Im Juni haben 13 Betriebe im Aargau Kurzarbeit beantragt, zwei mehr als im Vormonat. Aus diesen Betrieben haben sich im Juni insgesamt 6 Mitarbeitende für eine Unterstützung angemeldet. Die definitiven Anmeldungen werden im Juli erfolgen. Derzeit liegt für insgesamt 668 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 330 weniger als im Vormonat. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Mehrheit der betroffenen Unternehmungen stammt aus der MEM-Industrie. Praktisch alle nennen als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit den starken Schweizer Franken.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres