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Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote im August

Im August ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 2,5 Prozent. In der Schweiz verharrt die Quote bei 2,4 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden hat nur leicht um 62 Personen zugenommen und liegt bei 14'826.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August im Aargau 9'060 Personen als arbeitslos gemeldet, 4'770 Männer (53 Prozent) und 4'290 Frauen (47 Prozent). Das sind 351 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 62 Personen zugenommen und lag im August bei 14'826.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August 2'956 offene Stellen gemeldet. Das sind 632 mehr als im Vormonat. 1'610 der gemeldeten offenen Stellen (54 Prozent) entfallen auf Berufsgruppen, die unter die Stellenmeldepflicht fallen.

Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Juni 230 Personen aussteuern, 35 weniger als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im August abgemeldeten Stellensuchenden 233 Tage auf Stellensuche. Das sind drei Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 346 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 139 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 223 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'298 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Vormonat um 11 Personen ab. Langzeitarbeitslose sind Personen, die seit mindestens einem Jahr arbeitslos sind und ohne Unterbruch Taggelder beziehen.

Kurzarbeit

Die Kurzarbeit bleibt weiterhin auf tiefem Niveau. Im August haben im Aargau drei Betriebe Kurzarbeit beantragt, zwei weniger als im Vormonat. Derzeit liegt für insgesamt 169 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 56 weniger als im Vormonat. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die betroffenen Unternehmen stammen aus der MEM-Industrie.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres