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Laufenburg: Brückenschlag über den Rhein :
Spatenstich heute - Bauzeit zwei Jahre

Vertreter des Landes Baden-Württemberg und des Kantons Aargau feiern am 26. September 2002 mit dem Spatenstich den Baubeginn für diesen wegweisenden Brückenschlag bei Laufenburg. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Laufenburg und für die regionale Entwicklung am Hochrhein.

Heute ist ein freudiges Ereignis für die beiden Städte Laufenburg: Um 11 Uhr treffen sich die Vertreter des Landes Baden-Württemberg und des Kantons Aargau zum offiziellen Festakt. Die Ansprachen werden von Peter C. Beyeler, Landstatthalter des Kantons Aargau, Ulrich Müller, Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg, sowie von Rudolf Lüscher, Stadtammann Laufenburg (Schweiz), und Michael Merle, Bürgermeister von Laufenburg (Baden), gehalten.

Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz zeigt sich die Bevölkerung erleichtert, denn die verkehrsgeplagten Ortskerne werden mit dem Bau der neuen Rheinbrücke vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Verlagerung des Verkehrs von der Altstadt auf die neue Brücke wird die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessern. Für die Wohn- und Gewerbenutzungen ergeben sich massive Verbesserungen durch die Abnahme der Lärm- und Luftschadstoffimmissionen.

Die Verbindung der B34 und K130 (Rheintalstrasse) ist ein gemeinsames Werk zwischen dem Kanton Aargau und dem Land Baden-Württemberg. Die Teilstrecken bis zur Brücke werden von den jeweiligen Partnern erstellt. Der Kanton Aargau übernimmt die Federführung beim Brückenbau. Der neue Übergang entsteht ca. 1 Kilometer flussaufwärts von der bestehenden Brücke entfernt. Das Bauwerk ist 225 Meter lang und ca. 11 Meter breit und überquert den Rhein mit drei Spannweiten von 65, 95 und 65 Metern.

Die Bauzeit für die Brücke beträgt ungefähr zwei Jahre. Die Kosten betragen ca. 8 Mio. Franken und werden von beiden Ländern je zur Hälfte getragen.

Mit dem Bau der neuen Brücke werden ökologische Ausgleichsmassnahmen aus dem Aktionsprogramm "Rhein 2000" realisiert.

Es wird eine Gemeinschaftszollanlage errichtet. Sie hat den Status eines Nebenzollamtes und liegt auf deutschem Gebiet.

Mit der Realisierung dieser Brücke wird die gute nachbarschaftliche Beziehung weiter geführt und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter gefördert.

  • Staatskanzlei