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Lage auf dem Aargauer Arbeitsmarkt bessert sich :
Weniger Stellensuchende, mehr offene Stellen

Die Zahl der Stellensuchenden, der Arbeitslosen, der Langzeitarbeitslosen und der Ausgesteuerten hat im Februar 2000 dank der günstigen Wirtschaftslage abgenommen. Gleichzeitig ist das Angebot an offenen Stellen grösser geworden. Auch die Kurzarbeit ging merklich zurück.

Von Ende Januar bis Ende Februar 2000 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 103 Personen oder 1,2 Prozent auf 8'565 Personen ab. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 3,1 Prozent.

Von den 8'565 Stellensuchenden gelten 5'015 Personen oder 58,6 Prozent im Sinne der Arbeitsmarktstatistik als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende Februar um 88 Personen oder 1,7 Prozent kleiner als Ende Januar. Die Arbeitslosenquote sank von 1,9 auf 1,8 Prozent.

Die Langzeitarbeitslosenzahl (länger als ein Jahr arbeitslos) nahm von Ende Januar bis Ende Februar 2000 um 62 Personen oder 6,9 Prozent auf 842 Personen ab. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen machte Ende Februar nur noch 16,8 Prozent aus.

Von den 3'550 "nicht arbeitslosen" Stellensuchenden arbeiteten 53 Prozent mindestens sechs Stunden pro Woche (sog. Zwischenverdiensttätigkeit). 17,4 Prozent nahmen an Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung teil.

Das Angebot an offenen Stellen war mit 1'580 Stellen Ende Februar 2000 um 221 Stellen grösser als Ende Januar. Die RAV vermittelten im Februar 393 offene Stellen an stellensuchende Personen.

47 arbeitslose Personen, 17 Männer und 30 Frauen, wurden im Februar 2000 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind 40 Aussteuerungen weniger als im Januar.

Die erfreuliche Entwicklung der Wirtschaftslage macht sich auch bei der Kurzarbeit bemerkbar. Lediglich 28 Unternehmen meldeten im Februar 2000 beim KIGA Kurzarbeit an. Im Januar waren es 42 gewesen.

  • Staatskanzlei