Kurt Wernli 100 Tage im Amt
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Verschiedene Reformprojekte im Departement des Innern
Anfangs 1999 hat Regierungsrat Kurt Wernli offiziell sein neues Amt als Vorsteher des Departementes des Innern angetreten. Nach 100 Tagen informierte der Innendirektor über die Schwergewichte seiner Amtstätigkeit.
Regierungsrat Kurt Wernli betonte anlässlich einer Medienkonferenz, dass er bei seinem Amtsantritt ein gut funktionierendes Departement mit eingespielten Abläufen angetroffen habe. In intensiven Gesprächen mit seinem Mitarbeiterstab und den Kadern in den Abteilungen habe er sich rasch ein Bild über die laufenden Geschäfte und anstehenden Aufgaben des Departementes machen können.
Regierungsrat Wernli hat seit Aufnahme seiner neuen Tätigkeit an 13 Regierungssitzungen teilgenommen und dabei mehrere hundert Geschäfte mitberaten. "Ich verstehe mich nicht ausschliesslich als Vorsteher und Vertreter meines Departementes, sondern will mich bei allen grundlegenden kantonalen Geschäften ins Regierungskollegium einbringen", betonte Kurt Wernli. "Das kollegiale Klima in der Regierung und die Ernsthaftigkeit, mit der die wichtigen Fragen angegangen werden, haben mich stark beeindruckt."
Regierungsrat Wernli nutzte in den ersten 100 Tagen die Gelegenheit, um mit verschiedenen Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten. Dabei kam ihm seine Vertrautheit mit den aargauischen Verhältnissen aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinde- sowie Kantonspolitiker zugute. Wichtig waren dem neuen Innendirektor auch die ersten Kontakte mit seinen Amtskollegen und -kolleginnen aus anderen Kantonen sowie mit den Bundesstellen.
Reformen und Sicherheit als Schwerpunkte
Mit viel Elan will Regierungsrat Wernli die diversen Reformprojekte, die im Departement des Innern in Bearbeitung sind, weiterführen. Bereits im Februar konnte er als Präsident des paritätischen Leitungsorgans die ersten Resultate des anspruchsvollen Projekts zur Neuverteilung der Aufgaben zwischen Kanton und Gemeinden präsentieren. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens wird der Vorsteher des Departementes des Innern dem Regierungsrat Antrag über das weitere Vorgehen stellen.
In den nächsten Tagen wird dem Grossen Rat die Botschaft zu einer grösseren Revision des Gesetzes über die politischen Rechte zugestellt. In weiteren Schritten sollen erste Ergebnisse der Justiz- und der Parlamentsreform vorgelegt werden können. Ganz besonders am Herzen liegt Kurt Wernli eine Demokratiereform, mit der die Mitwirkungsrechte von Stimmbevölkerung und Parlament neu umschrieben werden.
Regierungsrat Wernli ist als Innendirektor auch zuständig für die polizeiliche Sicherheit im Aargau. Ihm ist ein Anliegen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Kanton sicher fühlen können. "Sicherheit verstehe ich aber umfassend: Nebst der Sicherheit vor der Kriminalität meine ich damit auch die soziale Sicherheit und den Schutz der Vertriebenen in unserem Land".