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Konzentrierte ökologische Massnahme :
Generelles Projekt "6-Streifen-Ausbau A1 Härkingen-Wiggertal"

Unter Mitwirkung der beiden Regierungsräte Peter C. Beyeler (AG) und Walter Straumann (SO) wurden die Ergebnisse des Vernehm-lassungs- und Mitwirkungsverfahrens zum Generellen Projekt "6-Streifen-Ausbau A1 Härkingen-Wiggertal" vorgestellt. Wichtigster Punkt ist die Konzentration der ökologischen Ausgleichsmassnahmen auf die Renaturierung und Verlegung der Wigger.

Auf einer Länge von knapp 10 Kilometern (7,1 km im Kanton Solothurn, 2,3 km im Kanton Aargau) soll die Autobahn A1 zwischen der Verzweigung Härkingen und dem Wiggertaler Kreuz auf 6 Fahrspuren verbreitert werden. Gleichzeitig muss der Betonbelag im Solothurner Teil ersetzt sowie der bestehende Belag im Aargauer Abschnitt saniert werden.

Die Notwendigkeit für den Ausbau wird in einer Machbarkeitsstudie, welche vom Kanton Solothurn in Auftrag gegeben wurde, belegt. Diese zeigt, dass dieser Autobahnabschnitt schon heute zu Spitzenzeiten die Kapazitätsgrenze erreicht. Verschärfend im Hinblick auf die Verkehrssicherheit wirkt sich auch die hohe Frequenz der Anschlüsse in diesem Teil der A1 aus. Zudem ist die Belagssanierung auf dem Solothurner Abschnitt entlang dem Born schon seit Jahren überfällig.

Konzentration der ökologischen Massnahmen auf die Wigger

Auf Grund der Ergebnisse des Vernehmlassungs- und Mitwirkungsverfahrens zum Generellen Projekt und als Resultat von zusätzlichen Studien der Projektleitung wurden die ökologischen Ausgleichsmassnahmen auf die Wigger konzentriert. Die Renaturierungen der kleineren Bäche wurde zurückgestuft zu Gunsten einer Verlegung der Wigger und der Schaffung einer grünen Erholungszone. Diese Variante ergibt auch Platz für eine Parallelführung der geplanten Wiggertalstrasse unmittelbar neben der Autobahn und ermöglicht damit eine Bündelung der Verkehrsträger. "Wir holen bei der Neuverlegung nach", meinte denn auch der Aargauer Baudirektor Peter C. Beyeler, "was die letzte Generation hätte machen müssen: die Renaturierung der Wigger im engen Siedlungsgebiet."

Kosten von CHF 127,8 Millionen

Die Kosten für den 6-Spur-Ausbau mit den ökologischen Ausgleichsmassnahmen belaufen sich auf CHF 127,6 Millionen. Davon entfallen 98,7 Millionen auf den Solothurner und 28,9 Millionen auf den Aargauer Abschnitt. Es wird mit einem Bundesbeitrag von gut 100 Millionen gerechnet. Wegen des komplizierten Bewilligungsverfahrens kann voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2008 mit dem Bau begonnen werden.

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