Konzentration und Verbesserung der Berufs-
und Studienberatung
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Zwischenstand der Neuorganisation der Berufsberatung
Die bisher zwölf Standorte der Berufs- und Studienberatung sollen auf sieben konzentriert werden. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) schlägt diesen Weg vor, um die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen und die angebotenen Dienstleistungen möglichst publikumsfreundlich zu gestalten.
Im Rahmen der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden wird voraussichtlich ab 2005 die Steuerung und Finanzierung der Berufsberatung vom Kanton übernommen werden. Heute wird die Berufsberatung von Gemeindeverbänden geführt, der Kanton hat die Aufsicht und subventioniert die Löhne der Berufsberaterinnen und -berater. Für die Studienberatung hingegen ist heute schon der Kanton allein zuständig. Damit in der künftigen Organisation die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt und die Dienstleistungen publikumsfreundlich gestaltet werden können, sind in den vergangenen Monaten unter der Leitung von Regierungsrat Rainer Huber, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS), Ziele, Bedarf und Aufgaben der künftigen Berufs- und Studienberatung skizziert worden.
Als Standorte für die künftige Berufs- und Studienberatung sind vorgesehen: Aarau, Frick, Rheinfelden, Wettingen, Wohlen, Zofingen, Zurzach. Der Verankerung der Berufsberatungsstellen in der Region wird auch mit der vorgeschlagenen Konzentration grosse Beachtung geschenkt: Regionalen Besonderheiten im Ausbildungsangebot und auf dem Arbeitsmarkt wird ebenso Rechnung getragen wie der Erreichbarkeit für die Bevölkerung. Ein Vollausbau aller zukünftigen Stellen hätte eine noch weitergehende Konzentration verlangt. Deshalb wurde festgelegt, dass Aarau und Wettingen eine umfassende Palette mit allen Beratungs- und Informationsdiensten (Berufsinformationszentrum BIZ) sowohl der Berufs- als auch der Studienberatung bereitstellen. In Wohlen und Zofingen bietet die Berufsberatung ebenfalls Beratung und Information (BIZ), während Frick, Rheinfelden und Zurzach ein Grundangebot in Beratung sowie Information gewährleisten.
Die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind im Dialog mit den Betroffenen und dem BKS festgelegt worden. An einem abschliessenden runden Tisch sind die Ergebnisse dieses Dialogs nochmals präsentiert und diskutiert worden. Regierungsrat Rainer Huber wies auf die Wichtigkeit der Dienstleistungen der Berufs- und Studienberatung hin angesichts des breiten Angebotes im Bildungswesen und der hohen Ansprüche, die der Arbeitsmarkt stellt. Die Konzentration der Beratungs- und Informationsdienste auf sieben Standorte zielt gemäss Rainer Huber darauf, für die ganze aargauische Bevölkerung eine gute Versorgung mit Berufs- und Studienberatungsangeboten sicher zu stellen, ohne die vorhandenen Kräfte zu zersplittern.
Bis zum 10. Dezember 2001 werden beim BKS die Stellungnahmen der Fachleute der Berufs- und Studienberatung sowie der Mitglieder der Gemeindeverbände für Berufsberatung dazu erwartet. An-schliessend werden dem Regierungsrat Bericht und Antrag zur inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung der zukünftigen Berufs- und Studienberatung unterbreitet. Nach dem Beschluss des Regierungsrates wird die Umsetzung unter der Leitung des BKS zusammen mit einer breit abgestützten Begleitgruppe gestartet.