Konstruktives Gespräch zwischen BVU und Aarburger Gemeinderat
:
Begleitkommission sichert Informationsfluss
Die Genehmigung des 6-Streifen-Ausbaus durch den Bundesrat im letzten Dezember löst weitere Planungsschritte nicht nur für das Nationalstrassenprojekt, sondern auch für die Wiggertalstrasse und einen neuen Aareübergang aus. In einer Begleitkommission werden Gemeinden und direkt Betroffene periodisch über die Planungen orientiert.
In der letzten Woche erörterten Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), und der neu konstituierte Aarburger Gemeinderat die diversen anstehenden Planungen im "Unteren Wiggertal". Der Gemeinderat legte die Position der Gemeinde bezüglich der Wiggertalstrasse respektive dem Ausbau der Autobahn A1/A2 nochmals dar. Neben dem Projekt des 6-Streifen-Ausbaus zwischen Härkingen und der Verzweigung Wiggertal, das Ende dieses Jahres öffentlich aufgelegt werden soll, standen vor allem die Wiggertalstrasse, ein neuer Aareübergang sowie die Renaturierung der Wigger und ihr Hochwasserschutz im Zentrum des Gesprächs. Dabei wurde betont, dass die Anliegen der Landwirte und die Möglichkeiten einer zukünftigen Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung in dieser Region in die weitere Planung einzubeziehen sind.
Mit zwei Gremien wird das Einbringen der regionalen Interessen sichergestellt. Wesentliche Entscheide bei den verschieden Vorhaben werden in einem Lenkungsausschuss unter der Leitung von Regierungsrat Peter C. Beyeler beraten. Weitere Mitglieder dieses Gremiums sind die Gemeindeammänner der beteiligten Gemeinden, sowie ein Vertreter der Regionalplanung "Unteres Wiggertal" und der zuständigen Solothurner Behörde.
Für den vertieften Informations- und Meinungsaustausch zwischen den kantonalen Fachstellen und den Beteiligten wird eine Begleitkommission gebildet, in der Vertreter des Gemeinderats sowie von Interessengruppen und direkt Betroffen der Gemeinden Aarburg, Rothrist, Oftringen, Strengelbach und Zofingen sowie von Solothurner Seite die Gemeinde Boningen Einsitz nehmen sollen.