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Kommission will die Schülerzahl an Primarschulabteilungen senken :
Für sechs Jahre Primarschule und drei Jahre Oberstufe

Die Kommission BKS spricht sich bei der Erstberatung der Teilrevision des Schulgesetzes für eine Verlängerung der Primarschule auf sechs Jahre und die Senkung der maximalen Schülerzahl der Primarschulabteilungen aus. Die Mehrausgaben sollen mit Einsparungen bei den Zusatzlektionen kompensiert werden.

Die Grossratskommission für Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat an ihren Sitzungen vom 21. und 28. Januar 2011 die Botschaft zur Teilrevision der Kantonsverfassung und des Schulgesetzes beraten. Sie folgt mehrheitlich den Vorschlägen des Regierungsrats. Ziel der Teilrevision ist die Angleichung an die Mehrheit der Kantone im Bereich des Schuleintrittalters, der Schulpflicht und der Dauer der Bildungsstufen. Der Kommission ist es wichtig, die Vorlage nicht mit zusätzlichen Anliegen zu belasten und somit Gefahr zu laufen, die Mehrheitsfähigkeit zu verlieren.

In der Erstberatung hat die Kommission einer Verlängerung der Primarschule von fünf auf sechs und einer Verkürzung der Oberstufe von vier auf drei Jahre zugestimmt. Um dem Kindergarten analoge Unterstützungsmöglichkeiten wie den anderen Stufen zu bieten, schlägt der Regierungsrat eine Eingliederung des Kindergartens in die Volksschule vor. Diesem Vorschlag sind die Kommissionsmitglieder grossmehrheitlich gefolgt. Zu diskutieren gab das Kindergartenobligatorium, die Dauer des Kindergartenbesuchs und das Eintrittsalter. Die Kommission stimmte für einen verbindlichen zweijährigen Kindergartenbesuch und eine Verschiebung des Stichtags für den Kindergarteneintritt vom 30. April auf den 31. Juli. Zusätzlich sollen Fördermassnahmen im Vorkindergartenalter eingeführt werden. Dieser Antrag wurde mit 6 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen.

Eine grosse Änderung hat die Kommission in Bezug auf die Schülerzahl der Abteilungen an der Primarschule vorgeschlagen. Anstelle der vom Regierungsrat vorgesehenen Schülerzahl von 28 schlägt die Kommission dem Grossen Rat ein Maximum von 25 Schülern vor. Die Mehrausgaben von rund zehn Millionen Franken sollen nach dem Willen der Kommission mit Einsparungen bei den Zusatzlektionen kompensiert werden.

Auf die zweite Beratung hin möchte die Kommission unter anderem Auskünfte darüber, wie sich der Systemwechsel hin zum Modell 6/3 auf die Bezirksschule auswirkt.

Die Kommission empfiehlt dem Grossen Rat mit 10 zu 3 Stimmen, die Vorlage gutzuheissen.

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