Kommission nimmt von der geplanten Reorganisation Kenntnis
Die Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) hat die vom Regierungsrat beschlossene personelle Verstärkung und Umstrukturierung der Vollzugsdienste mit gleichzeitiger Integration der Bewährungshilfe in die kantonale Verwaltung zur Kenntnis genommen.
Am 14. Juni 2010 hat das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) die Kommission für öffentliche Sicherheit ausführlich über die vom Regierungsrat beschlossenen Veränderungen im Straf- und Massnahmenvollzug informiert. Durch die Umstrukturierung wird die Bewährungshilfe in die Abteilung Strafrecht eingegliedert. Die Vollzugsdienste werden dadurch um vierzehn Stellen aufgestockt. Die vertiefte Organisationsanalyse, die nach dem Tötungsdelikt an Lucie Trezzini in Auftrag gegeben wurde, hat die Notwendigkeit dieser Reorganisation deutlich gemacht. Die Kommission begrüsst die getroffenen Massnahmen. Diese sehen neben der erwähnten strukturellen Veränderung auch eine Intensivierung der Aus- und Weiterbildung des Personals und die Verbesserung des Risikomanagements vor. In rund einem Jahr wird das DVI der Kommission erneut Red und Antwort stehen und über die ersten Erfahrungen berichten.