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Kommission heisst Jahresbericht 2013 der Fachhochschule Nordwestschweiz gut

Die grossrätliche Kommission für Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat den Jahresbericht 2013 und den neuen Leistungsauftrag der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) für die Jahre 2015 bis 2017 einstimmig genehmigt

Per 15. Oktober 2013 waren mit 10'003 Studierenden erstmals über zehntausend Studierende an der FHNW immatrikuliert. Sie absolvierten einen der 29 Bachelorstudiengänge (8'424 Studierende) oder einen der 18 Masterstudiengänge (1'579 Studierende). Die Kommission BKS nahm erfreut zur Kenntnis, dass die Eröffnung des Campus Brugg-Windisch bei den Studierenden auf eine grosse Nachfrage gestossen ist. Während die Pädagogische Hochschule im Vergleich zum Vorjahr 34 Prozent zusätzliche Neueintritte verzeichnen konnte, stieg die Zahl der Neueintritte an der Hochschule für Wirtschaft gar um 40 Prozent an.

Das Jahr 2013 kann als erfolgreich bezeichnet werden. Das Finanzergebnis wird von der Kommission BKS mit Blick auf die erfolgreiche Akquisition von Drittmitteln und die deutliche Senkung der Durchschnittskosten pro Kopf als sehr gut beurteilt.

Neuer Leistungsauftrag 2015–2017

Der Leistungsauftrag bildet den strategischen und finanziellen Rahmen für die FHNW. Er wird von den vier Regierungen (AG, BL, BS und SO) erteilt und von den jeweiligen Parlamenten genehmigt. Damit die FHNW in den Jahren 2015 bis 2017 den Leistungsumfang des Jahres 2014 halten und der Nachfrage nach zusätzlichen Studienplätzen begegnen kann, ist eine Erhöhung des Trägerbeitrags nötig. Dies auch als direkte Folge des Mehraufwandes im Infrastrukturbereich, bedingt durch den Bezug der Campusneubauten (Brugg-Windisch und Basel-Dreispitz).

Neue Entwicklungsschwerpunkte

Für die weitere strategische Entwicklung der FHNW wurden vier neue Entwicklungsschwerpunkte definiert, die hochschulübergreifend und interdisziplinär weiterentwickelt und umgesetzt werden sollen: Alternde Gesellschaft; Erzeugung, Distribution und nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Energien (ENC); Naturwissenschaft, Technik und Informatik in der Volksschule (EduNat); sowie Unternehmertum (Start-Up-Förderung).

Finanzierungsbedarf

Mit 697,7 Millionen Franken für die Jahre 2015 bis 2017 beträgt der Mehrbedarf insgesamt 23,0 Millionen Franken, an welchem sich die FHNW mit 15,0 Millionen Franken aus den eigenen Reserven beteiligen wird. Somit ergeben sich für die Kantone 8,0 Millionen an Mehrausgaben.

Der Kanton Aargau finanziert gemäss Lastenverteilschlüssel 35,9 Prozent der gesamten Trägerbeiträge, das sind 244,8 Millionen Franken, wobei die FHNW dem Kanton Aargau 42,6 Millionen Franken an Mietzahlungen für die Liegenschaften (Campus Brugg-Windisch) entrichten wird.

Die Kommission für Bildung, Kultur und Sport hat sich einstimmig für die Genehmigung des Leistungsauftrages 2015–2017 und den Verpflichtungskredit für einen einmaligen Bruttoaufwand von 244'805'000 Franken ausgesprochen.

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