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Keine Hinweise auf unrechtmässige Zahlungen :
Revisionsergebnis zum Bezirksspital Brugg liegt vor

Die Überprüfung der Bücher des Bezirksspitals Brugg durch eine externe Revisionsfirma und die Kantonale Finanzkontrolle hat die Gerüchte um angebliche Zahlungen an zuweisende Ärzte nicht bestätigt.

Nach Bekanntwerden der Gerüchte über angebliche Zahlungen für Patientenzuweisungen durch das Bezirksspital Brugg an Ärzte hat Regierungsrat Ernst Hasler eine externe Revisionsfirma beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Finanzkontrolle und im Einvernehmen mit dem Bezirksspital Brugg die Bücher hinsichtlich der im Raum stehenden Vorwürfe zu prüfen.

In der nun durchgeführten Revision wurden die Zahlungen an die zuweisenden Ärzte in den Jahren 2003 und 2004 stichprobenweise überprüft. Im Rahmen der Prüfungen wurden keine Hinweise für Zahlungen an Beleg- oder andere Ärzte festgestellt, welche nicht auf Vertrag, Vereinbarung oder erbrachten Leistungen beruhen.

Zum Ergebnis gab Gesundheitsdirektor Ernst Hasler folgende Stellungnahme ab: "Mit diesem Revisionsergebnis sind die aufgrund von Gerüchten bedauerlicherweise entstandenen Vorwürfe nicht bestätigt worden. Ich entschuldige mich - auch im Namen des Regierungsrates - beim Bezirksspital Brugg und der Ärzteschaft des Bezirks Brugg für die Infragestellung ihrer Reputation."

In Bezug auf die Handlungsweise des Chefs der Spitalabteilung hält Regierungsrat Ernst Hasler fest: "Mit der bereits eingeleiteten Administrativuntersuchung soll auch in Bezug auf den genauen Sachverhalt und allfällige Verantwortlichkeiten Klarheit und Transparenz geschaffen werden. Das Ergebnis der Administrativuntersuchung wird über gemachte Fehler und deren Tragweite Aufschluss geben und Grundlage für die daraus abzuleitenden Massnahmen sein."

Im weiteren bedauert Regierungsrat Ernst Hasler, dass im Vorfeld der Beratungen im Grossen Rat zum regierungsrätlichen Antrag betreffend Umwandlung des Bezirksspitals Brugg in ein Pflegeheim die aktuellen Vorkommnisse die bereits ohnehin von starken Emotionen geprägte Diskussion zusätzlich belasten. Er hofft, dass die Beratungen im Grossen Rat möglichst differenziert geführt werden, zumal kein sachlicher Zusammenhang zwischen der beantragten Umwandlung des Spitals Brugg in ein Pflegeheim und den aktuellen Vorkommnissen besteht.

  • Departement Gesundheit und Soziales