Kein Kompromiss bei Rettungshelikopter-Koordination
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Departement Gesundheit und Soziales entscheidet bis Mitte Juli 2013
Die Gespräche zwischen dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS), Rega und AAA / TCS über die Rettungshelikopter-Koordination im Kanton Aargau haben zu keiner Einigung geführt. Nun entscheidet das DGS über das weitere Vorgehen.
Nachdem Regierungsrätin Susanne Hochuli, Vorsteherin des DGS, Rega und AAA / TCS Ende März 2013 aufgefordert hatte, in der Frage der Rettungshelikopter-Koordination im Kanton Aargau eine Einigung über die Einrichtung einer einzigen Dispositionsstelle zu finden, trafen sich die Parteien Anfang Woche zu einer Aussprache. Dies, nachdem zuvor verschiedene tri- und bilaterale Kontakte stattgefunden hatten.
DGS will patientennahe Luftrettung
Die Aussprache fand in einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre statt, führte aber nicht zu der vom DGS angestrebten Einigung. Konkret kann sich die Rega zum heutigen Zeitpunkt eine Einbindung des Rettungshelikopters von AAA / TCS nicht vorstellen. Die AAA / TCS ist derweil nicht bereit, sämtliche von der Rega geforderten, über die erfüllten gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Standards zu erfüllen.
Das DGS hat das Verhandlungsergebnis zur Kenntnis genommen und den beiden Parteien mitgeteilt, dass bis Mitte Juli 2013 ein Entscheid in der Sache ergehen wird. Dabei geht es um die künftige Rettungshelikopter-Koordination beziehungsweise um die zu berücksichtigenden Anbieter sowie die Rahmenbedingungen für die Disposition von deren Einsätzen.
Für das DGS steht das Erfordernis einer patientennahen Luftrettung im Vordergrund, die den Anforderungen einer effizienten und effektiven Versorgung der aargauischen Bevölkerung entspricht.