Kantonsstrasse im Ruckfeld wird erneuert
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Neuer Belag und Verstärkung der Seitenränder
Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt plant, den rund 3.3 km lange Kantonsstrassenabschnitt im Ruckfeld zwischen Würenlingen und Tegerfelden umfassend zu sanieren. Nebst einem neuen Belag ist auch eine Verstärkung der Strassenränder vorgesehen. Der Baubeginn ist auf Montag, 21. Januar 2008, geplant. Für die Bauarbeiten werden rund 2.5 Mio. Franken und eine Bauzeit von 7 Monaten veranschlagt.
Vorgesehen ist, auf den bestehenden Belag einen neuen Belag aufzubringen. Dieser so genannte Hocheinbau ist eine kostengünstige Bauweise. Zudem kann zum einen Bauzeit gespart, da die Abbrucharbeiten minimiert werden. Zum anderen können viele Transporte sowie eine teure Entsorgung vermieden werden, was die Mehrkosten für die seitlichen Niveauanpassungen um ein Mehrfaches wett macht. Nebst der Belagssanierung ist auch eine Randverstärkung notwendig, um die teilweise abgefahrenen und ausgebrochenen Strassenränder nachhaltig zu sanieren. Dafür wird auf einem rund einem Meter breiten Streifen an der Strassenschulter, der auch das Strassenbankett beinhaltet, das bestehende Material durch eine tragfähige Fundation ersetzt.
Der Baubeginn erfolgt im Hinblick auf die Belagsarbeiten, welche hohe Sommertemperaturen erfordern, bereits am 21. Januar 2008. Mit diesem frühen Baubeginn kann gewährleistet werden, dass die Belagsarbeiten in den Sommermonaten Juni und Juli realisiert werden können.
Für die Bauarbeiten sind vier Phasen vorgesehen: In einer ersten Phase, die bis Ende März dauern wird, wird der nördliche Strassenrand verstärkt. In der zweiten erfolgt analog der ersten Phase die Verstärkung des südlichen Strassenrands. Die dritte Phase, die bis Ende Juni dauern wird, betrifft den Einbau einer ersten Belagsschicht, der so genannten Tragschicht. Um in diesen drei Phasen einen flüssigen Verkehrsablauf zu gewährleisten, ist ein Einbahnverkehr vorgesehen. Während der Verkehr von Tegerfelden in Richtung Würenlingen wie gewohnt zirkulieren kann, wird in Würenlingen der Verkehr in Richtung Tegerfelden über Endingen und Döttingen umgeleitet. Dieses Verkehrsregime erlaubt eine Baustelle ohne Regelung durch Lichtsignalanlagen und ermöglicht zudem längere Bauetappen, was die Bauzeit wesentlich verkürzt. Für die vierte Phase, die insgesamt eine Woche dauern wird und das Einbringen des Deckbelags vorsieht, ist eine Vollsperrung der Strecke vorgesehen. Damit kann nebst einer sehr kurzen Bauzeit auch eine bessere Qualität, die sich auch auf eine längere Lebensdauer niederschlägt, gewährleistet werden.
Mit den Bauarbeiten, die sich auf rund Fr. 2.5 Mio. belaufen, wurde die Arbeitsgemeinschaft Granella AG / Umbricht AG beauftragt.