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Kantone Aargau und Solothurn treten Verein AareLand bei :
Zentrale Aufgabe des Vereins ist die Umsetzung des Agglomerationsprogramms AareLand

Mit dem Beitritt zum Verein AareLand setzen die Regierungen der Kantone Aargau und Solothurn ein Zeichen für die verstärkte Zusammenarbeit und die Bildung einer gemeinsamen Identifikation im dynamischen Raum zwischen Zürich, Basel und Bern.

Die Kantone Aargau und Solothurn intensivieren die Zusammenarbeit auf raumplanerischer Ebene und treten dem Verein AareLand bei, welcher am 4. September 2012 gegründet wird. "Mit dem Verein AareLand schaffen wir die Organisation für eine konstruktive und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, welche v.a. in der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung mit ihren grossräumigen Verflechtungen immer wichtiger wird", sagt Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Regierungsrat Walter Straumann, Bau- und Justizdirektor des Kantons Solothurn, bekräftigt den Willen, mit der neuen Organisation die Kräfte im Raum AareLand noch besser zu bündeln: "Das AareLand soll als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen den grossen Zentren positioniert werden und seine Funktionsfähigkeit erhalten und verbessern."

Verbindlichere Zusammenarbeit

Mit der Gründung des Vereins AareLand wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen auf eine verbindlichere Basis gestellt. Bisher gründete die Zusammenarbeit auf einem Letter of Intent, welcher 2004 von den Kantonen Aargau und Solothurn sowie von den drei Regionalorganisationen Planungsverband Region Aarau (PRA), Regionalverband zofingenregio und Regionalverein Olten-Gösgen-Gäu (OGG) unterzeichnet worden ist. Nachdem der Letter of Intent 2009 ausgelaufen ist, musste die Zusammenarbeit neu geregelt werden.

Koordinierte Entwicklung der Agglomeration

Der Verein AareLand soll mit seinen Aktivitäten einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität und zur Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Wirtschaftsunternehmen leisten. Das AareLand soll als Raum mit eigener Identifikation, der Entwicklung gemeinsamer Strategien, der Initialisierung und Koordination von Aufgaben positioniert werden. Ein Schwergewicht der Tätigkeiten des Vereins AareLand liegt in der Raumordnungspolitik.

Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist das Umsetzen und Weiterentwickeln des Agglomerationsprogramms AareLand, welches in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen und kommunalen Behörden erstellt wurde. Diese bisherigen Arbeiten sowie die Gründungsvorbereitung des Vereins AareLand wurden im Rahmen der Agglomerationspolitik vom Bund finanziell unterstützt und fachlich begleitet.

Erfolgreiche regionale Zusammenarbeit

Der Verein AareLand wirkt jedoch nicht nur im Bereich der Raum- und Infrastrukturpolitik. Eine Reihe weiterer Projekte aus unterschiedlichen Bereichen stehen auf seiner Agenda, z.B. die Beteiligung an der Berufsinfomesse in Olten oder das Projekt "LearningArea AareLand", welches Beratung und Unterstützung für Jungunternehmen anbietet. Ein Beispiel für die bisherige erfolgreiche regionale Zusammenarbeit im Bereich Freizeit und Kultur ist der von den AareLand-Akteuren finanzierte AareLandWeg.

Gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum

Das AareLand versteht sich als gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum. Als klein- und mittelstädtisch geprägte Region zwischen Basel, Bern und Zürich ist das AareLand ein wichtiger Bestandteil des Raumkonzepts Schweiz. Das AareLand erstreckt sich über das Gebiet der drei Regionalorganisationen Planungsverband Region Aarau (PRA), Regionalverein Olten-Gösgen-Gäu (OGG) und Regionalverband zofingenregio, welche 60 Gemeinden in den Kantonen Aargau, Solothurn und Luzern umfassen. Begrenzt wird es von Densbüren im Norden, Gränichen im Osten, Oensingen im Westen und Dagmarsellen im Süden.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
  • Regierungsrat