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Kantonale Radrouten auf gutem Weg :
Linienführung noch nicht definitiv - einheitliche Signalisation in Vorbereitung

Im Kanton Aargau stehen den Velofahrerinnen und Velofahrern bessere Zeiten bevor. Die Benützung des umweltfreundlichen Zweirads soll einfacher und sicherer werden.

Der Grosse Rat hat im Januar 2001 das kantonale Radroutennetz im Richtplan festgesetzt. Es ist insgesamt rund 900 km lang. Gegenstand dieses Beschlusses war eine Richtplan-Teilkarte, die zwar noch keine definitiven Linienführungen, wohl aber behördenverbindliche Absichtserklärungen für Verbindungen von "A" nach "B" festhält.

Der erste Schritt zur praktischen Realisierung der kantonalen Radrouten besteht jetzt darin, die definitiven Linienführungen festzulegen; zusammen mit den Gemeinden und den Regionalplanungsverbänden. Zu diesem Zweck hat das Baudepartement die Kantonale Arbeitsgruppe Zweiradverkehr (KAZ) unter der Leitung von Walter Flury eingesetzt. Sie ist aus Vertretern der Abteilungen Raumplanung, Tiefbau und Verkehr zusammengesetzt. Sie ist auch Ansprechpartnerin für die Interessenverbände, wie z.B. die IG-Velo Aargau, den Schweizerischen Radfahrerbund (SRB) oder die Aargauer Wanderwege.

Zurzeit steht für die KAZ die Ausarbeitung eines Signalisations- und Wegweisungskonzeptes sowie die Erstellung eines Realisierungsprogramms im Vordergrund. Die einheitliche Signalisation und Wegweisung der kantonalen Radrouten soll in den nächsten zwei bis drei Jahren flächendeckend verwirklicht werden. Am Anfang wird es nötig sein, zum Teil auch provisorische Routen einzubeziehen.

Die eigentliche, mit baulichen Massnahmen verbundene Realisierung der kantonalen Radrouten wird in Etappen erfolgen. Die hierfür nötigen Entscheide werden sich auf eine Bestandesaufnahme des bereits bestehenden Wegnetzes abstützen und insbesondere zum Ziel haben, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Besondere Aufmerksamkeit wird den Schulwegverbindungen beigemessen.

  • Staatskanzlei