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Kantonale Asylunterkunft Frick wird in Betrieb genommen :
Etappenweiser Bezug des ehemaligen A3-Werkhofs

Ab dem 12. April 2017 werden Asylsuchende etappenweise die neue kantonale Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick beziehen. Bei maximaler Belegung können 180 Männer in der Unterkunft untergebracht werden.

Nach einer mehrmonatigen Bauphase kann die kantonale Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick am 12. April den Betrieb aufnehmen. Die finanziellen Vorgaben in diesem Projekt konnten dank einer nachhaltigen Planungs- und Umsetzungsphase eingehalten werden. Die ehemalige Werkhalle wurde mit Wohn- und Infrastrukturcontainern ausgerüstet und es wurden Arbeiten an Elektroinstallationen, Heizung und Sanitäranlagen ausgeführt. Bis zur Inbetriebnahme werden auch die letzten kleineren Einrichtungsarbeiten abgeschlossen sein, so dass erste Asylsuchende einziehen können. Der Bezug geschieht etappenweise. Wie gross diese Etappen sein werden, hängt von der Zuweisungssituation ab. Die Unterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick bietet Platz für maximal 180 allein reisende Männer.

Konstruktive Zusammenarbeit mit involvierten Partnern

Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern wie der Gemeinde Frick, der Regional- und Kantonspolizei sowie der Feuerwehr gestaltet sich sehr konstruktiv. Gemeinsam wurde ein Sicherheitskonzept entwickelt, das den Betrieb in und um die Unterkunft sowie die Zusammenarbeit mit den Blaulichtorganisationen regelt. Dieses wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Um die Verkehrssicherheit sicherzustellen und das Areal auch für Fussgänger zu erschliessen, wurde für den Fussgängerverkehr ein temporärer Gehweg erstellt sowie eine beleuchtete Querungshilfe nördlich des "Dinokreisels" errichtet. Diese Massnahmen ermöglichen eine sichere und schnelle Anbindung an das nahe gelegene, örtliche Einkaufszentrum und die dortigen Haltestellen für den öffentlichen Verkehr.

Betreuung durch ORS Service AG

Die Betreuung der Asylsuchenden wird von der Firma ORS Service AG sichergestellt. Es werden sowohl tagsüber wie auch nachts Betreuende vor Ort sein, um den geregelten Betrieb der Unterkunft zu gewährleisten.

Für Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung steht ab dem 10. April 2017 unter der Telefonnummer 062 552 03 21 eine Hotline für die Bevölkerung zur Verfügung.

Keine Entspannung bei der Unterbringung von Asylsuchenden im Kanton

Die Auslastung der kantonalen Unterkünfte für Asylsuchende ist weiterhin hoch. Zwar waren die Zuweisungszahlen 2016 im Vergleich zum Vorjahr tiefer, die Anzahl an Asylsuchenden, die in kantonalen Unterkünften auf einen Asylentscheid warten, bleibt jedoch anhaltend hoch. Ausserdem muss im Frühjahr 2017 mit einem saisonal bedingten Anstieg der Asylgesuche gerechnet werden. Hinzu kommt, dass im ersten Halbjahr 2017 mehrere kantonale Asylunterkünfte aufgrund von beendeten Zwischennutzungen oder auslaufenden Mietverträgen geschlossen werden müssen. Die Unterkunft in Frick trägt einen wichtigen Teil dazu bei, die benötigten Plätze zu ersetzen.

  • Departement Gesundheit und Soziales