Kanton wird zusammen mit General Electric umfassende Betreuung für die von Kündigung betroffenen Mitarbeitenden sicherstellen
:
Regierungsrat erwartet weitere Verringerung des Stellenabbaus
General Electric (GE) hatte nach der Übernahme des Power-Bereichs von Alstom im Januar 2016 den Abbau von rund 1'300 Stellen angekündigt. Der Aargauer Regierungsrat nimmt nach Abschluss des Konsultationsverfahrens zur Kenntnis, dass von GE weniger Kündigungen ausgesprochen werden als befürchtet. Er bedauert, dass durch die Restrukturierung 900 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren sollen. Er erwartet, dass sich die Zahl der vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden durch interne Stellenangebote und den geplanten Stellenaufbau nochmals signifikant reduzierten lässt. Der Kanton wird für die betroffenen Mitarbeitenden zusammen mit GE eine umfassende Betreuung sicherstellen. Der Regierungsrat begrüsst die Ankündigung von GE, in den nächsten zwei Jahren 170 neue Stellen zu schaffen.
Nach etwas mehr als vier Monaten wurden die Anhörungsverfahren in Paris und Baden abgeschlossen. Der Regierungsrat des Kantons Aargau nimmt davon Kenntnis, dass gemäss Mitteilung von GE weniger Mitarbeitenden gekündigt wird als Anfang Jahr angekündigt. Er bedauert, dass durch die Restrukturierung dennoch eine grosse Anzahl von Mitarbeitenden ihre Stelle verliert. Dank einem Sozialplan und einer intensiven Zusammenarbeit zwischen GE und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau kann für die von Kündigungen betroffenen GE-Mitarbeitenden eine umfassende Betreuung sichergestellt werden. Der Regierungsrat erwartet, dass sich die Zahl der vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden durch interne Stellenangebote und den geplanten Stellenabbau noch signifikant reduzieren lässt.
Der Regierungsrat und die von ihm eingesetzte Task Force haben sich mehrmals mit dem Management von GE getroffen. Die Unternehmensführung von GE bekräftigte und konkretisierte dabei die Anfang Jahr geäusserten Absichten, die industriellen Aktivitäten mit einer starken Forschung und Entwicklung in Baden fortzuführen und mittelfristig auszubauen. Der Regierungsrat begrüsst in diesem Zusammenhang die Ankündigung von GE, dass in den nächsten zwei Jahren im Power-Services-Geschäft im Kanton Aargau rund 170 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Der Regierungsrat wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Unternehmen GE sein Entwicklungs- und Ausbaupotenzial im Kanton ausschöpfen kann. Im Hinblick auf die Weiterentwicklung und Stärkung der Aktivitäten von GE am Standort Aargau wird der Regierungsrat unter Einbezug von Institutionen wie dem Paul Scherrer Institut PSI, der ETH, der Fachhochschule Nordwestschweiz, dem PARK innovAARE, dem Hightech Zentrum Aargau sowie den betroffenen Bundesstellen weiterhin in engem Kontakt zu GE stehen.