Jugendheim Aarburg: Jahresbericht 2000/2001
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Kommunikation und Qualitätsmanagement im Mittelpunkt
Das Jugendheim hat den Auftrag, männlichen Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung gefährdet sind, die Fähigkeit zu vermitteln, sich selbstverantwortlich in die soziale Ordnung einzugliedern. Das geschieht durch erzieherische und therapeutische Hilfe, insbesondere durch Förderung der beruflichen Ausbildung.
Die Arbeit des Jugendheims Aarburg (JHA) besteht zu einem grossen Teil aus Kommunikation und Beziehungsaufbau. Beides ist für jeden einzelnen Jugendlichen individuell zu gestalten. Und dazu braucht es Qualitätskriterien. Denn nur so können die Erfolgsaussichten positiv beeinflusst werden.
Seit Ende 1998 läuft der Prozess des Qualitätsmanagement. Die Änderung des Organisationsdekrets aus dem Jahre 1959 hat eine neue Organisation und Leitungsstruktur gebracht. Gemäss Dekret vom 27. März 2001 sind die Stelle des Erziehungsleiters für den sozialpädagogischen Bereich und die Abteilung Ausbildung neu geschaffen worden. Beides dient dazu, die Führungsstruktur zu straffen und die Heimleitung von den Aufgaben des Alltagsgeschäftes zu entlasten.
Es hat sich noch eine weitere, nicht direkt mit dem Qualitätsmanagement zusammenhängende Änderung in der Organisation ergeben: die funktionelle Integration der Anstalt für Nacherziehung ins JHA. Diese Änderung bringt erhebliche Synergieeffekte in verschiedenen Bereichen (Psychiatrie, Psychologie, Schule).
Und schliesslich ist auch der Prozess des Qualitätsmanagement nicht stehen geblieben. Im Berichtsjahr 2001 sind insbesondere folgende Bereiche näher überprüft worden: Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Entwicklung von Qualitätsstandards in allen Bereichen, Kontrolle der bisher erreichten Standards.
Regierungsrat Kurt Wernli: "Wir haben schon viel erreicht und sind auf dem Weg, noch besser zu werden."