Jubiläumsrapport mit hohen Offizieren und Gästen
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Traditioneller Empfang des Regierungsrats auf der Habsburg
Der Aargauer Regierungsrat traf sich auf der Habsburg mit hohen Offizieren und Gästen aus Bund und Kanton, darunter auch Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee. Der Habsburgrapport findet traditionellerweise am zweiten Montag im Januar statt, heuer war es die 65. Auflage.
Der Regierungsrat würdigt mit dem Habsburgrapport die guten Beziehungen zwischen dem Kanton Aargau und der Schweizer Armee. Der erste Habsburgrapport fand 1949 statt, 2013 konnte nun die 65. Auflage durchgeführt werden. Der Habsburgrapport wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom damaligen Militärdirektor Ernst Bachmann eingeführt. Seither werden Truppenkommandanten und Berufsoffiziere mit Bezug zum Kanton Aargau, die eine Funktion abgeben oder neu übernehmen, als Dank und Anerkennung für ihre Verdienste und ihr Wirken auf Schloss Habsburg zum Nachtessen eingeladen (Traditionsmenü seit 1949: Bernerplatte). Der Habsburgrapport gibt auch Gelegenheit, in einer besonderen Form und an einem besonderen Ort die Begegnung zwischen der Armee und der aargauischen Politik in einer zu pflegen.
Hoher Gast: Chef der Armee
Höchster Gast am 65. Habsburgrapport war Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee, der sich in Gesellschaft hoher Aargauer Offiziere sowie zahlreicher Gäste befand. Landammann Susanne Hochuli würdigte in ihrer Ansprache das 65-Jahr-Jubiläum des Habsburgrapports. Der Anlass befinde sich an der Schwelle zum Pensionsalter, doch so einfach lasse ihn der Regierungsrat nicht gehen. Erstens sei er ihm lieb und teuer. Zweitens sei die Alterung unserer Gesellschaft so, dass man bzw. frau mit 65 in der Hochblüte des Lebens stehe. Und drittens folge daraus, dass mit dem Erreichen des Pensionsalters längst nicht Schluss sei. "Der Habsburgrapport muss also noch eine Weile auf sein aD warten", sagte Hochuli. In Ihrer traditionellen Rede befasste sich die Militärdirektorin nach ihrem offiziellen Kosovo-Besuch kurz vor Weihnachten insbesondere mit dem SWISSCOY-Einsatz der Schweizer Armee und der Kombination von Militärischem und Zivilem. Wörtlich sagte die Militärdirektorin: "Ich hoffe sehr, dass das Bundesparlament den SWISSCOY-Einsatz über das Jahr 2014 hinaus verlängern wird. Für den Kosovo, für die Schweiz und für eine glaubwürdige Armee."
In der Folge ehrte Landammann Hochuli eine Reihe von hohen Offizieren, die entweder in den Ruhestand getreten sind oder den Aargau verlassen haben. Gleichzeitig hiess die Militärdirektorin deren Nachfolger im Kanton willkommen.