Jahreswechsel 2000: Vorbereitungen bald abgeschlossen
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Kanton testete über 2500 Objekte
In Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter des Jahr-2000-Delegierten des Bundesrates hat ein kantonales Projektteam über 2500 Objekte der Verwaltung auf ihre Jahr-2000-Tauglichkeit geprüft. Fazit: Der Kanton ist in den kritischen Informatik-Bereichen für den Jahreswechsel gerüstet.
In den Spitälern und den psychiatrischen Diensten des Kantons Aargau verlaufen die Vorbereitungen nach Plan. Die Spitäler haben ausserdem vorsorgliche Massnahmen für den Jahreswechsel ins Auge gefasst und werden diese anlässlich einer Medienorientierung am 6. September 1999 vorstellen.
Die Kantonspolizei hat die möglichen Szenarien untersucht und schon heute entsprechende Einsatzbefehle ausgegeben. Sie ist daran, ihre vorsorglichen Massnahmen interkantonal zu koordinieren und wird im Dezember die Medien informieren.
Im Verlaufe des Jahr-2000-Vorbereitungsprojekts der Verwaltung wurden über 2500 Objekte - Gebäude, Systeme, Informatik-Anwendungen, PC-Typen und Rechenanlagen - auf ihre Wichtigkeit und Jahr-2000-Tauglichkeit überprüft. Dabei stützte sich das Projektteam nicht nur auf Tauglichkeitserklärungen der Lieferanten, sondern führte auch eigene Tests durch. Dies vor allem im empfindlichen Bereich der kantonalen Abteilung Informatik. Fazit: Der Kanton Aargau ist auch in diesem zentralen Bereich der kantonalen Verwaltung für den Jahreswechsel gerüstet.
Um die verbleibenden Restrisiken abzudecken, werden noch vor Jahresende 600 Personalcomputer und 400 Drucker ersetzt. Über den Jahreswechsel werden auch genügend Informatikspezialisten im Einsatz stehen.
Die Projektarbeiten zur Jahr-2000-Vorbereitung der kantonalen Verwaltung werden bis Ende Oktober abgeschlossen. Die dezentrale Organisation der Verwaltung und die grosse Menge potentiell gefährdeter Objekte stellten hohe Anforderungen an das Projektteam, in dessen Steuerungsausschuss auch ein Mitarbeiter des Jahr-2000-Delegierten des Bundesrates mitwirkt.