Initiative zur vollen Ausschöpfung des Kulturprozents
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Das Aargauer Kuratorium distanziert sich von den Initianten
Eine politische Gruppierung hat in diesen Tagen eine Initiative zur vollen Ausschöpfung des Kulturprozents lanciert. Das Aargauer Kuratorium befürwortet das inhaltliche Ziel der Initiative, distanziert sich als überparteiliches kulturpolitisches Gremium aber von den Initianten.
Das Aargauer Kuratorium hat in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit und bei den verschiedensten politischen Gremien immer wieder darauf hingearbeitet, dass die Aargauer Kultur dringend das volle Kulturprozent benötigt, damit Qualität und Vielfalt des Aargauer Kulturlebens erhalten bleiben.
Für das Jahr 2003 hat das Aargauer Kuratorium eine öffentliche Kampagne für die volle Ausschöpfung des Kulturprozents geplant, die ohne Gesetzesänderung zu realisieren wäre. Es wird diese Kampagne nun nicht in der ursprünglichen Form durchführen, da es als überparteiliches kulturpolitisches Gremium im Zeitraum der Unterschriftensammlung nicht in eine parteipolitische Aktion eingreifen will und kann.
Das Aargauer Kuratorium strebt weiterhin unmissverständlich die vollständige Ausschöpfung des Kulturprozents an. Es wird sich nach dem Zustandekommen der Initiative im Vorfeld der Abstimmung aktiv und prononciert dafür einsetzen, dass eine breite Kulturdebatte entsteht, welche Wichtigkeit und Notwendigkeit der Kultur für jeden Einzelnen und für unseren Kanton insgesamt zum Thema macht. Im Aargau soll sich das Bewusstsein festigen, dass 1% der Steuereinnahmen für die Kultur mehr als nur gerechtfertigt sind.