Impfung der Füchse gegen Tollwut am Samstag, 20. September 1997
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Wiederausbruch der Krankheit soll verhütet werden
Um einen Wiederausbruch der am 15. November 1995 letztmals im Fricktal aufgetretenen Tollwut zu verhüten, werden am Samstag, den 20. September 1997, die Jagdgesellschaften in den Revieren Aarau, Brugg, Laufenburg, Rheinfelden, Zurzach in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Veterinäramt und der kantonalen Jagdverwaltung nochmals Köder mit Impfstoff zur Impfung der Füchse gegen Tollwut auslegen.
Bereits anfangs September 1997 wurden Impfaktionen in den benachbarten Kantonen Baselland, Basel-Stadt und Solothurn durchgeführt. Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete wird wie bei den früheren Aktionen gebeten, folgende Punkte zu beachten:
- Die Köder bestehen aus einer dunkelbraunen Kunstmasse, haben ungefähr die Form und Grösse einer Zündholzschachtel und enthalten eingegossen eine Kapsel mit Impfstoff.
- Allfällig gefundene Impfköder sollen liegengelassen und nicht berührt werden.
- Bei Hautkontakt mit Impfködern Kontaktstelle und Hände sofort gründlich mit Seife waschen und umgehend den Hausarzt konsultieren.
- Unbedingt Kinder auf die Aktion und Vorsichtsmassnahmen hinweisen.
- Hunde im Impfgebiet während den nächsten 10 Tagen an der Leine führen und Katzen möglichst im Hause behalten.
Im ganzen Kanton bitten wir zu beachten: Trotz Impfaktion können Fälle von Tollwut bei Wildtieren, namentlich bei Füchsen, immer wieder auftreten, deshalb sollen Wild- oder unbekannte Haustiere nicht berührt werden. Bei Verdachtsfällen ist unbedingt der nächste Jagdaufseher oder Polizeiposten zu benachrichtigen.
Für weitere Auskünfte wende man sich an das kantonale Veterinäramt in Aarau (Tel. 062 835 29 71/72) oder an die Schweizerische Tollwutzentrale in Bern (Tel. 031 631 23 78).
Das kantonale Veterinäramt und die Jagd- und Fischereiverwaltung danken der aargauischen Jägerschaft für den vorbildlichen Einsatz und die seit Jahren unentgeltlich erbrachte Mithilfe bei der Bekämpfung dieser für Mensch und Tier tödlich verlaufende Krankheit.