Hochwasser-Situation im Kanton Aargau – erhöhtes Überschwemmungsrisiko
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In Brugg und Wallbach werden mobile Hochwasserschutzelemente eingebaut
Die starken Niederschläge der letzten Tage führen am Montagnachmittag im Kanton Aargau zu einem erhöhten Überschwemmungsrisiko: Am Rhein wird die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Hochwassergefahr) und an der Aare die Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) erreicht. Teile des Kantonalen Katastrophen-Einsatzelements (KKE) bauen bei Brugg und Wallbach mobile Hochwasserschutzelemente ein.
Die starken Regenfälle der letzten Tage führen in den Flüssen zu überdurchschnittlichen Abflussmengen. Im Aargau weisen vor allem Aare und Rhein hohe Pegelstände auf. Für den Rhein gilt die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Hochwassergefahr), für die Aare bei Brugg gilt die Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr). Für Rhein und Aare werden im Laufe des Montagnachmittags folgende Höchststände erwartet:
| Station | Gefahrenstufe | Maximum | Zeitpunkt Maximum |
|---|---|---|---|
| Rhein-Rheinfelden | 3 | 2800 - 3200 m³/s | 04.05., 14:00 – 18:00 Uhr |
| Aare-Brugg | 2 | 900 - 950 m³/s | 04.05., 14:00 – 18:00 Uhr |
Quelle: www.hydrodaten.admin.ch
Der Kantonale Führungsstab (KFS) steht mit Teilen im Einsatz. Er hat auf Anträge der Regionalen Führungsorganisationen Brugg Region sowie Unteres Fricktal und aufgrund der Entwicklungen an der Aare und am Rhein beschlossen, in den gefährdeten Uferzonen von Brugg und Wallbach mobile Hochwasserschutzelemente einzubauen. Der Einbau erfolgt durch Kräfte des Kantonalen Katastrophen-Einsatzelements. In Wallbach steht auch die Feuerwehr Unteres Fischingertal im Einsatz. In Brugg ist ebenfalls die Feuerwehr im Einsatz.
Uferzonen und gefährdete Gebiete meiden
Die Regionalen Führungsorgane (RFO) sind orientiert. Die Bevölkerung wird gebeten, die Uferzonen der hochwassergefährdeten Flüsse zu meiden und bei Aussenaktivitäten das Risiko von lokalen Überschwemmungen und Rutschungen zu beachten. Den Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und Behörden ist Folge zu leisten.
Die aktuelle Hochwassersituation im Kanton Aargau wird vom Kantonalen Führungsstab (KFS) weiterhin überwacht. Die Öffentlichkeit wird über die weitere Entwicklung der Hochwassersituation im Kanton informiert.