Hochwasser im Aargau im Grenzbereich
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Erhöhte Aufmerksamkeit der Pikettdienste
In den letzten 48 Stunden haben grössere Niederschläge zu einem raschen Anstieg der Flüsse im Kanton Aargau geführt. Die Lage bleibt voraussichtlich bis Freitag angespannt; die kantonalen Fachstellen überprüfen laufend Alarmwerte und Vorsorgemassnahmen.
Der Pikettdienst Hochwasser des Baudepartements verfolgt mit erhöhter Aufmerksamkeit die Wetterlage sowie die Entwicklung der Hochwassersituation im Kanton Aargau und seinen Oberliegerkantonen. Die Notwendigkeit von Vorwarnungen und weiteren Vorsorgemassnahmen wird laufend überprüft.
Die aktuellen Abflüsse der Reuss und der Limmat entsprechen in der Menge einem 5- bis 10-jährlichen Hochwasser. Die Aare führt derzeit noch weniger Wasser. Die Auenwälder sind grösstenteils unter Wasser. Die Schifffahrt auf dem Rhein, unterhalb von Rheinfelden, ist eingestellt.
An den Seitenbächen Suhre, Wyna, Aabach, Bünz und Surb kann es lokal zu Ausuferungen kommen. Die Hochwasserlage bleibt wegen der am Donnerstag anhaltenden Niederschläge angespannt.
Die rasche Entwicklung von Hochwassersituationen im Kanton Aargau - wie sie in den letzten Tagen zu beobachten war - zeigt die Wichtigkeit von Vorsorgemassnahmen. Ein wesentliches Element ist dabei die Gefahrenkarte, welche zur Zeit im Baudepartement erarbeitet wird.