Hochwasser im Aargau eher unwahrscheinlich
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Teile des Führungsstabs weiterhin auf Pikett
Das Zwischenhoch erlaubt ein vorübergehendes Absenken des Bielersee-Pegels Richtung Aargau. Trotzdem ist das Überschwemmungs-Risiko im Aargau gering. Die Fachleute des Kantons bleiben auf Pikett.
Die Sonne scheint, der Aare-Pegel ist gesunken. In Absprache mit den Unterlieger-Kantonen Solothurn und Aargau hat das Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG) dem Kanton Bern erlaubt, die Schleusen von Port bei Biel zu öffnen und die Abflussmenge der Aare bei Murgenthal vorübergehend auf maximal 900 m3 pro Sekunde anzuheben. Der Bielersee erhält so Reserve für die im Westen des Landes erwarteten starken Niederschläge der kommenden Nacht. Falls es auch im Aargau zu lokal starken Niederschlägen käme, müsste die Abflussmenge bei Murgenthal wieder gesenkt werden, notfalls sogar unter den normalen Grenzwert von 850 m3 pro Sekunde. Dieser Wert wird momentan dank des schönen Wetters trotz maximal geöffneter Schleusen noch nicht erreicht.
Die Wasser-Fachleute des Baudepartements beobachten die Situation rund um die Uhr. Zweimal täglich erhalten sie vom BWG eine Abfluss-Prognose. Ebenfalls auf Pikett ist weiterhin eine Kerngruppe des Kantonalen Führungsstabes KFS. Sofern die Lage so stabil bleibt wie in den letzten Tagen, wird die Kantonspolizei aber keine KFS-Unterstützung benötigen.