Hauptstrasse in Villigen wird bis Sommer 2024 umfassend saniert
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Bauarbeiten enden im Sommer 2024
Am Montag, 12. September 2022, startet das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Arbeiten für die Sanierung und den Ausbau der Hauptstrasse in Villigen. Auf dem rund 1,4 Kilometer langen Abschnitt werden der Strassenoberbau erneuert und mit einem lärmarmen Deckbelag versehen sowie Werkleitungen saniert. Ebenfalls erneuert wird der Durchlass für den Aempbach, zwei Trottoirabschnitte werden ergänzt und die sechs im Projektperimeter liegenden Bushaltestellen werden gemäss Behindertengleichstellungsgesetz umgebaut. An beiden Ortseinfahrten werden zudem sogenannte Eingangspforten realisiert.
Der Strassenbelag der Hauptstrasse in Villigen hat die Lebenserwartung von rund 25 Jahren längst überschritten und muss saniert werden. Ab 12. September 2022 wird auf dem rund 1,4 Kilometer langen Abschnitt deshalb der Strassenoberbau erneuert. Mit dem Einbau eines lärmarmen Belags wird ein Beitrag an den Lärmschutz geleistet. Zur Erhöhung der Sicherheit der Velofahrenden und des Fussverkehrs werden im Abschnitt Oelbergweg bis zur Schulstrasse das bestehende Trottoir zu einem Rad- und Gehweg erweitert. Zwischen Remigerstrasse und der Bushaltestelle Post wird das Trottoir Richtung Remigerstrasse verlängert.
Damit der Innerortsbereich besser erkannt wird, sind an den Dorfeinfahrten sogenannte Einfahrtspforten geplant. Diese markieren einerseits den Dorfeingang deutlicher und andererseits erzielen sie durch ihre horizontalen Verschwenkungen eine Verkehrsberuhigung. Die Fahrbahn erhält eine einheitliche Breite von sechs Metern. Diese musste im Bereich Restaurant Schlossberg aufgrund der engen Verhältnisse und um ein minimales Trottoir zu ermöglichen auf eine Breite von 4,5 Meter reduziert werden muss.
Bushaltestellen werden nach BehiG angepasst
Die sechs im Projektperimeter liegenden Bushaltestellen werden umgebaut. Die Neugestaltung und Vergrösserung der Bushaltestellen erfolgt im Hinblick auf den Einsatz von Gelenkbussen und um die Hindernisfreiheit gemäss dem Behindertengleichstellungsgesetz erfüllen zu können.
Der Durchlass des Aempachs wird im Zuge dieses Projekts erneuert und die vorhandenen Werkleitungen werden saniert und zum Teil erweitert. Im Auftrag der Armasiusse werden mit dem Strassenbau die beiden Panzersperren im Bereich Remigerstrasse und Oelbergweg zurückgebaut.
Bauarbeiten dauern bis Sommer 2024
Die Ausführung ist in elf Teiletappen vorgesehen, welche eine Länge von bis zu 150 Metern aufweisen und jeweils eine Bauzeit von zirka drei bis vier Monaten haben. Die Anliegen vom Gewerbe und von den Anstössern wurden bestmöglich in den Bauablauf integriert. Um eine möglichst effiziente Umsetzung zu gewährleisten, wird mit zwei Equipen in zwei Bauetappen gearbeitet. Der Verkehr wird unter Einsatz von Lichtsignalanlagen, und wenn nötig mit Verkehrsdienst, in den Baustellenbereichen einstreifig geführt.
Die Bauarbeiten werden vor der geplanten 777-Jahr Feier der Gemeinde Villigen im Sommer 2024 beendet sein. Die Kosten für die Sanierung der Kantonsstrasse sowie der Werkleitungen belaufen sich auf rund zwölf Millionen Franken.
In einem 2011 bis 2014 erstellten Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) sind die vielseitigen Anforderungen und Wünsche zur Verkehrssicherheit und auch zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt eingeflossen. Das wurde im Sommer 2016 von der Gemeindeversammlung gutgeheissen wurde.