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Häufung von Masernfällen nördlich des Juras :
Impfung wird empfohlen

Seit Jahresbeginn wurden nördlich des Juras gehäufte Masernerkrankungen gemeldet. Zum Schutz gegen Masern und ihre Komplikationen empfehlen das Bundesamt für Gesundheit und der Kantonsärztliche Dienst die Masern-Impfung.

Seit mehr als einem Jahr werden in der Schweiz gegenüber den Vorjahren deutlich vermehrte Masernfälle verzeichnet, so auch im Kanton Aargau. Aktuell wurden seit Jahresbeginn aus mehreren Kantonen nördlich des Juras gehäufte Masernerkrankungen gemeldet. Das Fricktal ist ebenfalls betroffen. In aller Regel erkranken Personen, welche nicht gegen Masern geimpft sind.

Zurzeit genügt der Durchimpfungsgrad in der Bevölkerung noch nicht, um die Übertragung des Masernvirus aufzuhalten. Da eine Masernerkrankung nicht immer harmlos verläuft, wird eine Erhöhung der Durchimpfung angestrebt. Die Impfung ist freiwillig.

Empfehlungen zur Impfung

Zum Schutz gegen Masern und ihre Komplikationen empfehlen das Bundesamt für Gesundheit und der Kantonsärztliche Dienst, die Kinder im Alter von 12 Monaten mit einer ersten Dosis und im Alter von 15-24 Monaten mit einer zweiten Dosis zu impfen. Eine fehlende Impfung kann später jederzeit nachgeholt werden.

Die Masernimpfung wird auch Erwachsenen unter 40 Jahren empfohlen, die bisher nicht geimpft wurden oder die nicht nachweislich immun sind; dies gilt vor allem für medizinisches Personal, Frauen im gebärfähigen Alter und Personen, die beruflich mit Kindern zu tun haben.

Falls ungeimpfte Kinder oder Erwachsene unter 40 Jahren Kontakt mit einem Masernkranken haben, kann durch eine Impfung innert 72 Stunden ab Kontakt ein Schutz aufgebaut werden.

  • Departement Gesundheit und Soziales