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Guter Jahresabschluss 2003 der Psychiatrischen Dienste Aargau :
Staatsbeitrag dank Mehrerträgen tiefer als budgetiert

2003 war geprägt von den Vorbereitungen zur Verselbständigung als gemeinnützige Aktiengesellschaft und der Einführung neuer Tarifsysteme. Dank Mehrerträgen konnte der budgetierte Staatsbeitrag von Fr. 33.4 Mio. um 1.2 Mio. erneut unterschritten werden. Dies trotz und inklusiv verbuchter Rückstellungen von 1.8 Mio. für die Aktiengesellschaft.

Durch das neue Spitalgesetz, das am 1.1. 2004 in Kraft trat, waren im letzten Jahr umfangreiche Vorbereitungsarbeiten zu leisten. Ebenso arbeitsintensiv gestaltete sich die Einführung von TarMed und Veränderungen im Bereich des Finanz- und Rechnungswesen. Dank der Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden konnte auch trotz dieser Mehrbelastung und der gestiegenen Patientenfluktuation auf den Akutstationen eine gewohnt hohe Arbeitsqualität erbracht werden.

Einnahmen: plus 4.8 Prozent

Die Gesamteinnahmen betrugen Fr. 45'252'468.69 und liegen um 3.9% über dem Voranschlag. Gegenüber der Vorjahresperiode ist eine Einnahmenzunahme von 4.8% auszuweisen.Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Interner Psychiatrischer Dienst (+5.9%): Grund für diese Mehreinnahmen war der Beginn der Dienstleistungen und Lieferungen an das neue Rekrutierungszentrum Windisch. Zudem wurden die gesamten EDV Ausgaben aller PD Institutionen über den IPD abgewickelt und von dort den einzelnen Institutionen weiterverrechnet.
Heroinabgabe (+30.8%): verbesserte Auslastung, mehr Abgabetage.
Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (+10.0%): Mehrleistung bei anderen kantonalen Institutionen.Kant. Kinderstation Rüfenach (+ 8.2%): Optimierte Auslastung.

Ausgaben: plus 3.5 Prozent

Die Ausgaben von Fr. 77'469'447.83 wichen um + 0.7% vom Voranschlag ab. Gegenüber dem Vorjahr (Fr. 74'837'360) resultierte eine Ausgabenerhöhung von 3.5%.

Grössere Abweichungen entstanden im Sachaufwand durch die Mehrausgaben infolge der Übernahme der Hotellerie und Verpflegung des Rekrutierungszentrums, im Personalbereich durch die höhere Ausschöpfung der Stellenpläne und vor allem durch die Vorbereitungskosten der neuen Aktiengesellschaft (Abschreibungen, Rückstellungen usw.).

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