Gute Resonanz auf den internationalen Museumstag
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Zahlreiche Familien kamen in die Aargauer Museen
Die Spezialangebote der Aargauer Museen und Schlösser für das junge Publikum zogen am gestrigen Museumstag mehr als 3500 Besucherinnen und Besucher an. Das bunte Programm für Gross und Klein umfasste Führungen durch Kinder und Schüler, Kreativworkshops als auch Präsentationen der Zeichnungen im Rahmen des Wettbewerbs "Mein Museum".
Die 17 Aargauer Museen haben sich vielerlei einfallen lassen, um Kinder und Jugendliche zum Internationalen Museumstag in ihre Häuser einzuladen: Familienführungen, Kunstwerkstätten, Diskussionsrunden und Wettbewerbe. Auffallend war die Aufmerksamkeit und Kreativität des jungen Publikums. So überraschte die Frage "Hat der Igel keine Stacheln mehr, wenn er alt ist?" und zeigte auch den Museumsmitarbeitenden andere Sichtweisen.
In allen Regionen des Aargaus
Gerade die kleineren Museen profitierten von diesem Tag. Für sie war es ein Anlass, die Spezialsammlungen im Kanton ob Kutschenmuseum Mellingen, Feuerwehrmuseum Endingen oder Webereimuseum Ruedertal zu präsentieren. Spitzenreiter in der Publikumsgunst waren das Historische Museum Schloss Lenzburg, wo man mittelalterliches Kochen und Ritterspiele kennen lernen konnte, und das Naturama Aarau, in dem sich Jung und Alt unter ihnen viele Erstbesucherinnen und Erstbesucher über "Traumberufe im Naturmuseum" informierten.
Museen sehr zufrieden
"Wirklich ein Familientag", berichtet Marianne Eichmann, Kommunikationsverantwortliche von Schloss Wildegg. Zahlreiche Familien mit kleinen Kindern seien der Einladung zu Kräutermärchen im Schlossgarten gefolgt. Von "fantastischer Stimmung" berichtet auch Roy Oppenheim, Leiter des Rehmann-Museums in Laufenburg, wo ein Kunstnachmittag mit vielen Aktionen stattfand: "Fortsetzung erwünscht!".
Ziel erreicht
"Ein gelungener Anlass", freut sich Franziska Dürr, Koordinatorin des Anlasses. "Das Ziel, die Türen weit für das junge Publikum zu öffnen, wurde erreicht." Viele Kinder, die die Museen im Rahmen eines Schulbesuchs kennen gelernt hatten, führten ihre Familie in die Häuser. Sie hoffe, dass die Museen nun auch künftig als attraktive Freizeitangebote wahrgenommen und genutzt werden.
Wettbewerbsausstellung
Die originellsten Zeichnungen, die schweizweit im Rahmen des Wettbewerbs "Mein Museum" entstanden sind, werden von einer Jury prämiert und sind ab 30. September 2006 bis Ende Oktober im Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee in Bern zu sehen.