Gute Noten für die Umsetzung der Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und Lehrerbildung GKLL
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Bestens gerüstet
Die grossrätliche Kommission Bildung, Kultur und Sport nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Umsetzung der GKLL mit Erfolg abgeschlossen ist und die Pädagogische Hochschule Aargau für die Integration in die FHNW bestens gerüstet ist. Mehrheitlich zustimmend äussert sich die Kommission im Weiteren zu einem Planungskonzept für die zukünftige Struktur der Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I.
Nach vierjähriger intensiver Aufbauarbeit ist die Pädagogische Hochschule Aargau in allen Leistungsbereichen (Lehre, angewandte Forschung und Entwicklung, Weiterbildung, Dienstleistungen) voll etabliert. Sie hat sich schweizweit bereits einen guten Ruf erworben und in einzelnen Bereichen eine ausgezeichneten Position erarbeitet. Die grossrätliche Kommission BKS hat einen entsprechenden Bericht zur Kenntnis genommen und festgestellt, dass damit die Umsetzung der GKLL abgeschlossen ist. Gleichzeitig liess sie sich über den Fusionsprozess der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) informieren. Die Vorarbeiten für die Zusammenführung aller Pädagogischen Hochschulen der Nordwestschweiz und ihre Integration in die FHNW laufen bereits auf Hochtouren. Der Schritt in die FHNW bedeutet, dass sich die bisher kantonal ausgerichteten Pädagogischen Hochschulen gegenüber den Schulsystemen der Partnerkantone öffnen und dass die bisherige direkte Steuerung durch eine interkantonal abgestimmte, wirksamkeitsorientierte Steuerung abgelöst wird.
Geplante Struktur der Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I
Zur Diskussion Anlass gab das Planungskonzept für einen Ausbildungsgang von Lehrpersonen der Sekundarstufe I. Das Konzept ist die regierungsrätliche Antwort auf eine im Sommer 2003 vom Grossen Rat überwiesene Motion, die einen Ausbildungsgang mit universitärem Studienanteil im fachwissenschaftlichen Bereich verlangt. Dieser Studiengang soll zusätzlich zum bereits laufenden Studiengang für die Sekundarstufe I geführt werden und die heutige Bezirkslehrerausbildung ablösen. Das vom Regierungsrat vorgeschlagene Konzept sieht ein dreijähriges Bachelorstudium an einer Universität und im Anschluss daran ein zweijähriges Masterstudium zur beruflichen Qualifizierung vor. Dieser Studiengang soll wie die übrigen Diplomstudiengänge im Rahmen der FHNW und in Absprache mit den Partnerkantonen realisiert werden. Trotz Vorbehalten hat die Kommission das Konzept mehrheitlich gutgeheissen.