Gute Leistungen der Aargauer RAV
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Arbeitslosenquote sinkt auf 3,0 Prozent
Die Arbeitslosenquote im Kanton Aargau ist im Juni 2005 von 3,1 auf 3,0 Prozent gesunken, diejenige der Schweiz von 3,7 auf 3,6 Prozent. Eine Untersuchung des Staatssekretariats für Wirtschaft bescheinigt den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eine überdurchschnittliche Wirksamkeit.
In einer Lagebeurteilung erhebt das Staatssekretariat für Wirtschaft jährlich die Wirkung der RAV. Die aargauischen RAV schneiden dabei überdurchschnittlich gut ab. Pro Stellensuchenden gelingen überdurchschnittlich viele Zuweisungen von offenen Stellen und Zuweisungen zum Zwischenverdienst. Das bedeutet, dass im Kanton Aargau mehr Leute durch die RAV in den Arbeitsmarkt integriert werden können als in den meisten anderen Kantonen.
9'217 Personen waren Ende Juni 2005 bei den sechs aargauischen RAV als arbeitslos registriert. Die Zahl der Arbeitslosen hat damit gegenüber Ende Mai 2005 um 333 Personen oder 3,5 Prozent abgenommen. Der Rückgang betrifft vor allem Männer (minus 294). Dies deutet darauf hin, dass der Rückgang vor allem saisonale Gründe hat: Männer sind häufiger in saisonabhängigen Branchen tätig wie Baugewerbe, Landwirtschaft und Gartenbau.
Die Zahl der Stellensuchenden ist auf 14'171 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang um 245 Personen oder 1,7 Prozent. Die Stellensuchendenquote sank von 4,7 auf 4,6 Prozent. Die gesamtschweizerische Quote ging von 5,4 Prozent auf 5,3 Prozent zurück.
Ende Juni 2005 waren bei den RAV 606 offene Stellen gemeldet - zwölf mehr als Ende Mai 2005. Bei der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau wurden 95 Personen ausgesteuert; das sind drei mehr als im Vormonat.