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Gute Erfahrungen in der neuen Zivilschutzausbildung :
Die neue Grundausbildung erhält gute Noten

Seit Januar 2004 wurden im Zivilschutz-Ausbildungszentrum in Eiken 319 junge Zivilschützer nach der neuen Ausbildungskonzeption ausgebildet. Die Grundausbildung im Zivilschutz dauert neu 14 Tage und ist in drei Grundfunktionen aufgeteilt. Die Kursauswertungen der Teilnehmenden und der Ausbilder fielen durchwegs positiv aus. Das grosse Engagement und der Einsatzwille der zukünftigen Zivilschützer sind bemerkenswert.

Militär- und Zivilschutzdirektor Ernst Hasler begrüsste die jungen Kursteilnehmer in Eiken und betonte die Wichtigkeit des Zivilschutzes gerade in der heutigen Zeit. Regierungsrat Ernst Hasler drückte in diesem Zusammenhang seine Betroffenheit über die schrecklichen Geschehnisse in Russland aus und zeigte auf, welch wichtige Rolle der Zivilschutz als Partner des Systems Bevölkerungsschutz bei solch schockierenden und unvorhergesehen Ereignissen einnimmt. Mit dem neuen Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz, das im Januar 2004 in Kraft trat, hat sich die Ausbildung im Zivilschutz grundlegend geändert. Sie ist in erster Linie auf die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen ausgerichtet. Die zukünftigen Schutzdienstpflichtigen werden bei der Rekrutierung in die folgenden drei Grundfunktionen eingeteilt:
. Stabsassistent zur Führungsunterstützung
. Betreuer zum Schutz und zur Betreuung schutzsuchender Personen
. Pionier für Instandstellungsarbeiten und zur Unterstützung der Partnerorganisationen

Bedingt durch die neue, gemeinsame Rekrutierung mit den künftigen Angehörigen der Armee ist das Durchschnittsalter der Kurteilnehmer erheblich gesunken. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass die jungen 20 bis 24-jährigen einen grossen Einsatzwillen, ein starkes Interesse und viel Engagement zeigen. Die jungen Leute wollen gefordert werden. Als Nachteil sieht Werner Bolliger, Ausbildungschef der kantonalen Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz (AMB), die mangelnde Lebens- und Berufserfahrung sowie keine Kenntnisse des Dienstbetriebes.
Um die personellen Ressourcen optimal zu nutzen und die administrativen Abläufe zu vereinfachen zügelte die ganze Sektion Ausbildung der AMB Anfang Juni 2004 von Aarau nach Eiken ins Zivilschutz- Ausbildungszentrum.

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