Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Grossratskommission genehmigt Anpassung des Richtplan in Stein :
Überarbeitung Projektumfang Hochwasserschutz Surbtal angenommen

Die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) genehmigt die Anpassung des Siedlungsgebiets und die Reduktion der Fruchtfolgefläche in Stein.

Im Rahmen der Gesamtrevision ihrer aus dem Jahr 1992 stammenden Nutzungsplanung beabsichtigt die Gemeinde Stein eine Vergrösserung des im Richtplan festgesetzten Siedlungsgebiets und eine entsprechende Reduktion der Fruchtfolgeflächen.

Spezialzone Neumatt

Im einzuzonenden Gebiet Neumatt soll neben einer Zone für öffentliche Bauten und Anlagen eine Spezialzone für Wohnbauten und nicht störendes Gewerbe entstehen. Die Gebäude in diesem Gebiet sollen unter anderem mindestens Minergie P-Standard erfüllen, eine Erhöhung der Einwohnerdichte ermöglichen und ortsbildlichen und architektonische Anforderungen genügen. Die Kommission UBV musste diese Vorteile gegen den Verlust der Fruchtfolgeflächen abwägen. Dabei fiel zusätzlich ins Gewicht, dass das neue Siedlungsgebiet verkehrstechnisch gut erschlossen wäre und an einem wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt sowie in der Nähe der erwarteten Arbeitsplätze im Sisslerfeld liegen würde. Am Ende genehmigte die Kommission die für die Einzonung notwendige Richtplananpassung und verzichtete dabei auch auf weitere Vorgaben.

Konzentration auf Hochwasserschutz an der Surb

2008 genehmigte der Grosse Rat einen Kredit von 4,94 Millionen Franken für den Hochwasserschutz im Surbtal. Bei der Erstellung des Bauprojekts hat sich nun herausgestellt, dass die Kosten für eine Realisierung aller geplanten Massnahmen das Budget um rund 30 Prozent überschreiten. Der Regierungsrat schlägt daher eine Konzentration auf den Hochwasserschutz an der Surb und den vorläufigen Verzicht auf Massnahmen am Lochbach und am Rickenbach sowie auf die Längsvernetzung vor. Die Kommission UBV begrüsste diese Vorschläge und genehmigte sie mit grosser Mehrheit.

Beide Vorlagen werden voraussichtlich am 15. November 2011 im Grossen Rat behandelt.

  • Grosser Rat