Grossratskommission für Ausbau des Knotens "Neuhof" in Lenzburg
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Ausbau des Knotens "Chrüz" in Birmenstorf sowie Leistungsvereinbarungen mit WSB und BDWM genehmigt
An ihrer Sitzung vom 16. November 2012 hat die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) den Ausbau des Knotens "Neuhof" am A1-Zubringer in Lenzburg angenommen.
Der Knoten "Neuhof" am Autobahnzubringer in Lenzburg ist nicht mehr genügend leistungsfähig. Mit dem Ausbau des Knotens will der Regierungsrat vor allem der Staubildung zu den Autobahnausfahrten aus den Richtungen Zürich und Bern entgegenwirken. Kernstück des Projekts ist der Tunnel "Neuhof", der das Bünztal kreuzungsfrei an die A1 anbinden soll. Der Knoten "Lindfeld" soll durch den Bau der Verbindungsspange "Hornerfeld" entlastet werden. Der Regierungsrat beantragt zu diesem Zweck einen Kredit von rund 72,5 Millionen Franken.
Die Meinungen der Kommissionsmitglieder zu diesem Projekt gingen stark auseinander. Die Gegner argumentierten, dass auch ein Ausbau des Knotens "Neuhof" keine dauerhafte Lösung der Verkehrsprobleme beim A1-Zubringer Lenzburg schaffe. Das Projekt behebe zudem die Probleme am Knoten "Lindfeld" nicht, obwohl es sich dabei um einen Unfallschwerpunkt handle. Die Kommission UBV folgte am Ende den Vorschlägen des Regierungsrats und genehmigte den beantragten Kredit.
Sanierung Knoten "Chrüz" in Birmenstorf
Die Einmündung der Fislisbacherstrasse (K 418) in die Badenerstrasse (K272) in Birmenstorf ist in den Spitzenzeiten regelmässig überlastet. Die K 418 soll deshalb neu über den Kreisel "Chrüz" in die K 272 eingeführt werden. Die Kommission UBV genehmigte den vom Regierungsrat beantragten Kredit von 5,05 Millionen Franken.
Leistungsvereinbarungen mit der Bremgarten-Dietikon- und der Wynental-und Suhrentalbahn
Die Kommission UBV genehmigte einstimmig den Abschluss von Leistungsvereinbarungen für die Infrastrukturfinanzierung mit der Bremgarten-Dietikon-Bahn (BDWM) und der Wynental- und Suhrentalbahn. Ebenfalls einstimmig bewilligte sie die Kredite von 12,5 Millionen Franken und 7,64 Millionen Franken zur Finanzierung der Infrastruktur-Investitionsprogramme der beiden Bahnen.
Die Vorlagen werden voraussichtlich im Dezember 2012 im Grossen Rat beraten.