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Grossrätliche Kommission befürwortet zweiten Standort für die Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales (HFGS) in Aarau :
Verpflichtungskredit von knapp 4,6 Millionen Franken gutgeheissen

Die Kommission für Allgemeine Verwaltung (AVW) genehmigt grossmehrheitlich einen Verpflichtungskredit für einen zweiten Standort der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales (HFGS). Damit sollen im Mediapark an der Bahnhofstrasse 102 in Aarau Räumlichkeiten angemietet und für den Bildungsgang Sozialpädagogik genutzt werden können.

Aufgrund des starken Wachstums in den drei Bildungsgängen Pflege HF, Operationstechnik HF und Sozialpädagogik HF werden die heute vorhandenen Raumkapazitäten in der Liegenschaft an der Südallee 22 in Suhr schon heute deutlich überschritten. Der Bedarfsnachweis nach zusätzlichem Schulraum wurde von der Kommission AVW nicht in Frage gestellt. Hingegen wurde über planerische Belange wie Grösse und Anzahl der Gruppenräume und Klassenzimmer diskutiert. Auch die Definition des Standortperimeters wurde in Frage gestellt. Einige Kommissionmitglieder gehen davon aus, dass ein zusätzlicher Standort ausserhalb des Einzugsgebiets von Aarau kostengünstiger wäre. Die Lösung mit einem einzigen Standort wird von der Kommission AVW aus organisatorischer und finanzieller Sicht als beste Lösung betrachtet. Kurzfristig ist dies jedoch nicht machbar. Der zusätzliche Standort im Mediapark ist auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren begrenzt.

Reduktion der Pflichtparkplätze soll beantragt werden

Die Anmietung von sieben Parkplätzen entspricht der voraussichtlichen Anzahl an Pflichtparkplätzen, wie sie gemäss Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Aarau benötigt werden. Trotzdem wurde der Regierungsrat gebeten, im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens bei der Stadt Aarau eine Reduktion der sieben Pflichtparkplätze auf deren zwei zu beantragen.

Rückweisung des Geschäfts abgelehnt

Ein Antrag aus der Kommission betreffend Rückweisung des Geschäfts mit dem Hinweis, dass eine Realisierung auf einem statt wie vorgesehen auf zwei Stockwerken geprüft werden soll, wurde deutlich abgelehnt.

Kommission Bildung, Kultur und Sport stimmt dem Verpflichtungskredit ebenfalls zu

Als zuständige Fachkommission hat die Kommission Bildung, Kultur und Sport (BKS) das Geschäft bereits anfangs März 2018 vorberaten. Die Kommission BKS lehnte einen Antrag grossmehrheitlich ab, wonach der Verpflichtungskredit von knapp 4,6 auf 4,0 Millionen Franken hätte reduziert werden sollen. Die Kommission BKS stimmte dem Antrag des Regierungsrats mit grosser Mehrheit zu.

Die federführende Kommission AVW hat das Geschäft am 26. April 2018 abschliessend beraten. Der Grosse Rat wird die Vorlage über den Verpflichtungskredit voraussichtlich im Juni 2018 beraten.

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