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Gnade für die Brücke Gnadenthal :
Kein Neubau, sondern Reparatur der Reussbrücke Gnadenthal

Der Regierungsrat erteilte dem Baudepartement den Auftrag, die Reussbrücke Gnaden-thal zu reparieren und zu verstärken. Diese Massnahmen sollen die Gebrauchsdauer der Brücke für 18 t schwere Fahrzeuge um schätzungsweise 15 Jahre verlängern.

Die Reussbrücke Gnadenthal ist in einem schlechten Zustand. Das Bauwerk ist gefährdet. Ohne Intervention ist die heutige 16 t-Limite nicht länger aufrecht zu halten. Eine Arbeitsgruppe stellte die Randbedingungen für einen Brückenneubau zusammen. Vertreter der Standortregion und des Baudepartements versuchten Landschafts-, Im-missions-, Ortsbild-, Unfall- und Denkmalschutzinteressen mit den verkehrlichen Bedürfnissen abzustimmen. Das Baudepartement zog daraus den Schluss, dass längerfristig nur ein zweistreifiger und voll tragfähiger Neubau den Anforderungen genügt. Die Standortregion sprach sich hingegen einhellig für den Erhalt der heutigen Verhältnisse aus.

Im Laufe der anschliessenden Gespräche, unter Mitwirkung von Landammann Dr. Thomas Pfisterer, ergaben ergänzende Abklärungen, dass die Gebrauchsdauer der Brücke mit entsprechenden Reparaturmassnahmen etwas verlängert werden kann. Mit einem Aufwand von etwa Fr. 700'000.-- kann die Brücke schätzungsweise für weitere 15 Jahre mit bis zu 18 t schweren Fahrzeugen befahrbar gemacht werden. Ein Neubau der Brücke erfordert wesentlich mehr finanzielle Mittel. Damit ist eine einvernehmliche Lösung möglich geworden.

Im Gegensatz zur Aarebrücke Vogelsang kann die Reussbrücke Gnadenthal repariert werden. Sie ist wesentlich massiver gebaut und in einem besseren Zustand. Auch verkehrssicherheitsmässig sorgt der bestehende Fussgängersteg für eine Entflechtung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.

  • Staatskanzlei