Geschäftsbericht 2002 des Aargauer Kuratoriums
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Das Aargauer Kuratorium berichtet ausführlich über seine Förderung des aktuellen Kulturschaffens im Jahr 2002
Für die Förderung des aktuellen Kultur-schaffens stand dem Aargauer Kuratorium 2002 ein Globalkredit von 4,8 Mio Franken zur Verfügung. Das ist gut die Hälfte der Mittel, die der Aargau aus dem Kulturprozent für die Kulturförderung einsetzt. Die Ausschöpfung des Kulturprozents betrug 2002 allerdings nur 0.774 Prozent und erreichte damit den tiefsten Stand der letzten zwölf Jahre.
Der "Tätigkeitsbericht 2002" gibt Einblicke in sämtliche Fachbereiche der Kuratoriumsarbeit und eine vollständige Auflistung aller gesprochener Beiträge. Statistische Informationen begleiten die detaillierte Jahresrechnung.
Die Informationen aus den Fachbereichen zeigen deutlich, dass der gleichbleibende Kuratoriumskredit keine Förderung mehr gewährleistet, die der wachsenden Anzahl Gesuche gerecht wird. Für immer mehr Kulturschaffende verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen, die für den Kanton Aargau typische Vielfalt kulturellen Schaffens wird beengt..
Die ausbezahlten Beiträge 2002 verteilen sich folgendermassen auf die vier Fachbereiche:Kulturbetriebe und Bildung (Spartenübergreifende Betriebe und Projekte, Erwachsenenbildung, Jugendkultur, Wissenschaft): Fr. 893'286.-.
Theater, Tanz, Literatur: Fr. 2'012'464.-.
Visuelle Kunst (bildende Kunst, Film): Fr. 533?124.-.
Musik (klassische Musik, Jazz, Rock/Pop): Fr. 973.566.-.
Erfreulich moderat fallen mit Fr. 404?063.- oder 8.4 Prozent des Kuratoriumskredits die Betriebskosten aus. Darin enthalten sind u.a. die Jurierungsunkosten (Expertenhonorare, Ausschreibungen, Kunstkreditausstellung, Kulturfest/Übergabefeiern), Miete und Nebenkosten der sechs Auslandateliers, sämtliche Publikationen, ein kleiner Teil der Sitzungsgelder der Kuratorinnen und Kuratoren und die Lohnkosten für 30 der insgesamt 330 Stellenprozent auf der Geschäftsstelle. Über 91.6 Prozent des Kuratoriumskredits sind also Fördergelder, welche direkt dem aktuellen Kulturschaffen zugute kommen. Der Hauptanteil der Sitzungsgelder, der Löhne der Geschäftsstellenmitarbeitenden und die Büromiete werden ausserhalb des Kuratoriumskredits finanziert..
Der Tätigkeitsbericht ist ab 10. April 2003 unter www.ag.ch/kuratorium (KULTURBLATT - BERICHTE) als PDF-Datei abrufbar. Er kann auch gratis bezogen werden auf der Geschäftsstelle des Aargauer Kuratoriums: 062.835.23.10; Fax 062.835.23.19; kuratorium@ag.ch.