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Gesamtverkehrskonzept (GVK) Raum Brugg Windisch: Grünes Licht für Forcierung der Veloplanungen :
Gebietsentwicklungen als Grundlage für Gesamtverkehrskonzept

Die Behördendelegation des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Brugg Windisch hat anlässlich ihrer Sitzung vom 5. Dezember 2024 grünes Licht für die Forcierung der Veloplanungen gegeben und den Stand Gebietsentwicklungen Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch und Aufeld-Aegerten zur Kenntnis genommen.

In den beiden Gebietsentwicklungen Stadtraum Bahnhof Brugg und Aufeld-Aegerten werden zurzeit die kommunalen Grundlagen für die Weiterbearbeitung des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Brugg Windisch erarbeitet. Die Gebietsentwicklungen leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur nach-haltigen und wirkungsvollen Integration der geplanten GVK-Elemente in den bestehenden Siedlungs- und Landschaftsraum.

Gebietsentwicklung Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch ist in Testplanung gestartet

Mitte 2024 hat die Testplanung für die Gebietsentwicklung Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch gestartet. (Link auf die Projektwebseite)

Nach einer ersten Bearbeitungszeit haben erste Veranstaltungen, u.a. Echogruppensitzungen, stattgefunden. Weitere Veranstaltungen folgen Anfang 2025. Der Abschluss der Testplanung ist für Mitte 2025 vorgesehen. Anschliessend erfolgt die Auswertung und Synthese der Testplanungsergebnisse.

Gebietsentwicklung Aufeld Aegerten wird unter Mitwirkung der Öffentlichkeit weiterbearbeitet

Nach der 1. Öffentlichkeitsveranstaltung, der "aufsuchenden Partizipation", sowie dem Jugendforum im ersten Halbjahr 2024 ist der erste Bericht über diese Partizipationsgefässe auf der Webseite der Gebietsentwicklung Aufeld-Aegerten einsehbar (Link zum Bericht). Im zweiten Halbjahr 2024 hat die Begleitgruppe im Rahmen ihrer ersten zwei Sitzungen die Arbeit aufgenommen. Die Begleitgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der organisierten Öffentlichkeit sowie Anwohnenden und Interes-sierten zusammen und bringt verschiedene Interessen unabhängig und kritisch in das Projekt ein. Sie setzt sich vertieft mit fachlichen Fragestellungen auseinander, reflektiert Empfehlungen und Vorschläge neutral und kritisch und bringt diese konsensorientiert in den Planungsprozess ein.

Im ersten Halbjahr 2025 wird eine Online-Partizipation stattfinden, in deren Rahmen die breite Öffentlichkeit Gelegenheit zur Mitwirkung findet

Planungsarbeiten Velo

Die Behördendelegation hat sich weiter einen Überblick über die verschiedenen Veloprojekte im GVK Raum Brugg Windisch und im näheren Umkreis geschafft. Damit die verschiedenen Veloprojekte unabhängig von der Planung zur Zentrumsentlastung und der beiden Gebietsentwicklungen weiterbearbeitet werden können, wird zukünftig ein eigenes Teilprojekt Velo mit einer separaten Projektorganisation geführt. Wichtige übergeordnete Entscheide zu den Velothemen werden weiterhin von der Behördendelegation des GVK gefällt. Im Teilprojekt Velo vertreten sind die Gemeinden Brugg, Windisch, Hausen und Gebenstorf welche auch den regionalen Sachplan Velo erarbeiten, sowie die Gemeinde Lupfig. Die Projektsteuerung des Teilprojekts Velo wird die regionalen Velothemen koordinieren, Entscheide auf kommunaler Ebene fällen, sowie Anträge an die Behördendelegation des GVK vorbereiten und freigeben. Miteinbezogen in das Projektteam des Teilprojekts Velo wird auch der Verband Pro Velo Brugg-Windisch. Damit soll wertvolles, lokales "Velo-Knowhow" direkt in die aktuellen Veloplanungen einfliessen.

Wie bereits kommuniziert, wurde als Basis für die Testplanung der Gebietsentwicklung Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Velotunnel zwischen Brugg und Windisch am Bahnhof Brugg erarbeitet. Die Ergebnisse sind auf der Webseite der Gebietsentwicklung einsehbar (Link zur Studie). In der Testplanung soll vertieft untersucht werden, wie sich ein Velotunnel in das Bahnhofsgebiet integrieren lässt und damit die Zentren von Brugg und Windisch mit einer sicheren, attraktiven und direkten Veloroute verbinden kann. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zeigen, dass eine Veloverbindung realisierbar wäre, wobei in der Weiterbearbeitung ein besonderes Augenmerk auf die Rampenbauwerke gesetzt werden muss. Im Rahmen der technischen Vertiefung wurde festgelegt, welche Varianten weiterverfolgt und einer Zweckmässigkeitsüberprüfung unterzogen werden. Danach wird das weitere Vorgehen geklärt in Abstimmung mit den Resultaten der Testplanung der Gebietsentwicklung Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch. Im Anschluss daran wird im GVK Raum Brugg Windisch entschieden, ob die Planung und Projektierung des Velotunnels weiterverfolgt werden soll. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Mittelschulstandort Bach-talen in Windisch wird die Linienführung der Velovorzugsroute von Gebenstorf an den Bahnhof Brugg, die durch das Areal verlaufen soll, auf Basis der Richtplanfestsetzung weiterbearbeitet

Hinweis:Spezifische Projektorganisationen für die einzelnen Räume des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau

Der Grosse Rat hat am 4. Mai 2021 die Vorschläge des Regierungsrats angenommen und wichtige Entscheide zum Regionalen Gesamtverkehrskonzept (rGVK) Ostaargau mit den fünf Handlungsfel-dern "Bahn und Bus", "Fuss- und Veloverkehr", "Strassennetz und Betrieb", "Stadt- und Freiraum" sowie "Mobilitätsmanagement" gefällt. Die vom Grossen Rat beschlossenen Richtplananpassungen sind für die Weiterarbeit mit Vorgaben und Aufträgen unter anderem zu den Themen Fuss- und Veloverkehr, Aufwertung des Stadtraums, öffentlicher Verkehr, motorisierter Verkehr verbunden (s. unten Link auf das entsprechende Kapitel im Richtplan). Der Projektstand ist in den betroffenen Räumen des rGVK Ostaargau nach dem Beschluss des Grossen Rats im Mai 2021 unterschiedlich weit fortgeschritten. Deshalb hat das zuständige Depar-tement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) beschlossen, die Planung in den einzelnen Räumen mit je spezifischen Planungen/Projekten sowie dem jeweiligen Projektstand angepassten Partizipations-massnahmen weiterzuführen: Gesamtverkehrskonzept (GVK) Raum Brugg Windisch, GVK Raum Baden und Umgebung, Limmattalbahn Killwangen bis Baden, GVK Raum Zurzibiet inkl. Ersatz Rheinquerung Waldshut-Koblenz, A1-Anschluss Neuenhof (Variantenstudium). Die verschiedenen Projekte/Planungen aus dem rGVK Ostaargau werden laufend aufeinander abgestimmt. Den Rah-men für alle genannten Vorhaben bildet das entsprechende Richtplankapitel zum rGVK Ostaargau auf der Basis der kantonalen Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU.

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