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Gerüstet für eine Zukunft mit mehr Selbständigkeit :
Neue Führungsstruktur für das Kantonsspital Aarau

Das Kantonsspital Aarau erhält eine moderne Führungsstruktur mit einer nur mehr dreiköpfigen Spitalleitung. Mit einer Reihe von Massnahmen soll das Kantonsspital Aarau auch in Zukunft als medizinisches Kompetenzzentrum für den Kanton positioniert werden. Gestärkt wird auch der Teamgedanke zwischen Ärzteschaft und Pflege.

Der Regierungsrat hat die Verordnung über die Organisation des Kantonsspitals Aarau erlassen. Diese bildet die Grundlage für die Übergangsorganisation im Hinblick auf die beabsichtigte Verselbständigung im Rahmen der Revision des Spitalgesetzes. Die Verordnung regelt die Ausgestaltung der ersten und zweiten Führungsstufe.

Die Geschäftsleitung als oberstes Gremium des Kantonsspitals Aarau setzt sich aus dem Geschäftsleiter Ärztlicher Dienst, dem Geschäftsleiter Pflegedienst/Medizinisch-Technischer Dienst sowie dem Geschäftsleiter Verwaltungsdienst zusammen. Der Präsident übernimmt die Vertretung nach aussen. Diese Funktionen werden wie bisher durch Dr. med. Georg Ruflin (gleichzeitig Präsident der Spitalleitung), Frida Alder (Pflege) und Martin Häfeli (Verwaltung) wahrgenommen.

Anstelle der bisherigen Departementsleitungen treten in der zweiten Führungsstufe neun Bereichsleitungen. Diese sind verantwortlich für die wirkungsorientierte Führung ihres Bereiches, die Aufsicht und die Koordination von Untersuchung, Behandlung und Pflege der Patientinnen und Patienten. Ärzte und Pflegedienst bzw. der medizintechnische Bereich werden gemeinsam in die Verantwortung eingebunden, sie rücken damit näher zusammen. Der Teamgedanke erhält so eine zentrale Bedeutung. Eine optimale Auslastung der Betten soll durch organisatorische und informatikgestützte Massnahmen verbessert werden.

Im Bereich Operationssaal hat ein OPS-Manager seine Arbeit aufgenommen. Damit können die Kapazitäten verbessert und letztlich Wartefristen bei Wahleingriffen verkürzt werden. Eine schnellere Leistungserfassung und damit verbunden eine schnellere Rechnungsstellung schliesslich verbessert die finanzielle Liquidität. Mit einem gezielten Informatikeinsatz sind weitere Verbesserungen möglich.

Die neue Organisation möchte die Motivation von Mitarbeitenden und Kadern unterstützen und fördern. Das neue Führungsmodell setzt deshalb auch auf eine Entwicklung der Zusammenarbeitskultur und der Umsetzung von personalerhaltenden Massnahmen im Nichtlohnbereich. So steht beispielsweise eine spitaleigene Kinderkrippe zur Verfügung und vor kurzem konnte ein modernes und freundliches Personalrestaurant eröffnet werden. Die fortschrittliche und grosszügige Aus- und Weiterbildungsregelung im Bereich der fachlichen und persönlichkeitsbildenden Ausbildung soll hochgehalten werden.

Nicht zuletzt versteht das Kantonsspital Aarau die Hausärzte als wichtige Partner. Die bewährte Zusammenarbeit soll nicht nur gepflegt, sondern mit einer offenen Kommunikation soll das Vertrauensverhältnis weiter ausgebaut werden.

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