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Förderprogramm "Einsatz von Schleppschlauch-Geräten für die emissionsarme Gülleausbringung" genehmigt

Grossrätliche Kommission stimmt einem Kleinkredit von 1,2 Millionen Franken zu. Damit wird der Einsatz von Schleppschlauch-Geräten für die emissionsarme Gülleausbringung gefördert.

Die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) hat an ihrer Sitzung vom 9. Dezember 2009 das Förderprogramm "Einsatz von Schleppschlauch-Geräten für die emissionsarme Gülleausbringung" als Massnahme zur Reduktion der Ammoniak-Emissionen in der Landwirtschaft beraten und genehmigt.

Im März 2009 hat der Regierungsrat den Massnahmenplan Luft beschlossen. Als wichtigste Massnahme, um die Ammoniak-Emissionen zu reduzieren, enthält er ein Programm zur Förderung des Einsatzes von sogenannten Schleppschlauch-Geräten zur emissionsarmen Gülleausbringung. Mit dem Förderprogramm soll die mit dieser emissionsarmen Technik begüllte Fläche bis ins Jahr 2015 etwa verdoppelt werden. Damit können die Emissionen von Ammoniak beim Güllen um gut 158 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Dies entspricht rund sechs Prozent der gesamten Ammoniakemissionen. Der Bund übernimmt achtzig Prozent der Kosten.

Auch wenn das Förderprogramm befristet ist, geht die Kommission von einer nachhaltigen Ausbringtechnik aus. Sie stimmte dem Kleinkredit einstimmig zu.

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