Förderbeiträge 2002 des Aargauer Kuratoriums
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Aargauer Kuratorium übergibt 792?500 Franken und insgesamt 60 Monate Atelieraufenthalt als Förderbeiträge
Aus dem Gesamtkredit 2002 von 4,8 Mio. Franken für die Förderung des aktuellen Kulturschaffens gehen 16 Prozent an individuelle Aargauer Kulturschaffende, rund 77 Prozent an kulturelle Institutionen und Projekte, nur knapp sieben Prozent werden für Betriebskosten aufgewendet. Alle individuellen Beiträge an 68 einzelne Kulturschaffende oder Ensembles/Bands übergibt das Aargauer Kuratorium an einem öffentlichen Kulturfest in der Spinnerei Kunz in Windisch am 21. September 2002 ab 16 Uhr. Gleichzeitig wird die Ausstellung "Aargauer Kuratorium" Kunstkredit 2002" eröffnet.
Während die Jurierungen "Klassik"/Jazz und Film schon im Frühsommer stattgefunden haben, gingen Literatur und Theater, Rock/Pop und Bildende Kunst erst in den vergangenen Wochen über die Bühne. Aus den 27 Eingaben in der Literatur wählte die Jury sieben für einen Beitrag an das künstlerische Schaffen und einen für einen sechsmonatigen Atelieraufenthalt in Berlin aus. Zudem erhalten zwei Theaterschaffende einen Beitrag an das künstlerische Schaffen. Eine im Vergleich zu den Vorjahren rekordhohe Beteiligung von 50 Bewerbungen verzeichnete die Jury Rock/Pop. Fünf Bands erhalten einen Projekt- und sechs einen CD-Produktionsbeitrag. 67 Bewerbungen mit Originalwerken lagen in der Bildenden Kunst vor. 29 Künstlerinnen und Künstler (davon zwei Gemeinschaftsarbeiten) schafften es in die Ausstellung "Aargauer Kuratorium" Kunstkredit 2002", 11 davon erhalten einen Beitrag an das künstlerische Schaffen, acht einen Atelieraufenthalt in Berlin, Prag oder Paris (davon eine Gemeinschaftseingabe mit einem zusätzlichen Beitrag an das künstlerische Schaffen). Zum ersten Mal vergibt das Aargauer Kuratorium dieses Jahr zudem einen Beitrag an einen spartenübergreifenden Kulturvermittler (Atelier Berlin).
Die Beiträge des Aargauer Kuratoriums sind keine Preise. Sie sollen den Kulturschaffenden Freiräume und die Möglichkeit geben, eine bestimmte Zeit mit geringerem finanziellem Druck zu arbeiten oder sich in einem anderen kulturellen Umfeld im Rahmen eines Atelieraufenthalts neuen Impulsen auszusetzen.
Die schriftlichen Juryberichte können beim Aargauer Kuratorium kostenlos bezogen (062.835.23.10; kuratorium@ag.ch) oder unter www.ag.ch/kuratorium KULTURBLATT/BERICHTE als PDF-Dateien heruntergeladen werden.