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Flusspegel im Aargau bleiben unter den Prognosen :
Angespannte Lage wird weiter beobachtet

Die Höchststände von Aare, Reuss, Limmat und Rhein bleiben unter den prognostizierten Werten zurück. Der Kanton wird die Lage rund um die Aargauer Gewässer weiter intensiv beobachten.

In der Nacht auf Dienstag wurde der Abfluss des Bielersees durch den Kanton Bern reduziert. Die Aare führte somit weniger Wassermassen in den Aargau. Auch die Flusspegel von Reuss, Limmat und Rhein stiegen weniger stark an als prognostiziert. Der Einbau von mobilen Hochwasserschutzsperren wurde nicht nötig. Am Montagabend stieg jedoch die Wigger kurzeitig innert weniger Minuten deutlich an und erreichte Abflussmengen von 118 Kubikmeter pro Sekunde. Die Stützpunktfeuerwehr Zofingen und das Regionale Führungsorgan Zofingen Region mussten aufgeboten werden. Schäden wurden keine gemeldet.

Die Niederschläge in der Schweiz dauern weiter an. Die Lage im Aargau bleibt weiterhin angespannt. Der Kanton beobachtet die Situation rund um die Aargauer Gewässer weiter genau.

Vorsichts- und Verhaltensmassnahmen

www.naturgefahren.ch

Für die Bevölkerung besteht aktuell keine Gefahr. Trotzdem weist der Kantonale Führungsstab immer noch darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen Aktivitäten in der Nähe von Gewässern zu unterlassen sind und warnt ausdrücklich davor, sich in oder auf Fliessgewässer zu begeben. Auch Bäche und kleinere Flüsse können bei starken Gewittern schnell ansteigen.

Weitere Informationen für die Bevölkerung unter www.naturgefahren.ch. Das für die Webseite zuständige Bundesamt für Umwelt (BAFU) befindet sich im 24-Stunden-Betrieb und informiert alle drei Stunden mit neuen Prognosen.

  • Departement Gesundheit und Soziales