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Fluss- und Seebäder im Aargau mit erwarteter Spannweite bei der Wasserqualität :
Badewasserqualität im Rahmen der durchschnittlichen Erfahrungswerte

Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) misst jeden Sommer die Qualität des Wassers in den Fluss- und Seebädern. Das Fazit für den Sommer 2010 fällt durchzogen aus.

An insgesamt sechzehn Standorten an der Aare, der Reuss, der Limmat, am Rhein und Hallwylersee hat das AVS die Wasserqualität der Fluss- und Seebäder getestet. Im Vergleich mit den langjährigen Erfahrungswerten war die Wasserqualität bei der neusten Messung unterdurchschnittlich.

Die Proben wurden am 5. und 6. Juli 2010 entnommen. In der Woche vorher und danach war zwar Badewetter, am 3. und 4. Juli 2010 gab es aber örtlich Gewitter. Das wirkte sich auf die Wasserqualität aus. An diesen Tagen sind an mehreren Stellen unüblich viele Fäkalkeime (E. coli) aufgetreten, das Wasser hatte teilweise D-Qualität. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Wasserqualität kann sich an Fluss- und Seebädern nach einem Gewitter vorübergehend verschlechtern. Am Tag nach Gewittern sollten deshalb vor allem die Flussbäder gemieden werden.

Bei stabilem Hochsommerwetter erreichen die Fluss- und Seebäder hingegen die bestmögliche hygienische Wasserqualität. Die UV-Strahlung des natürlichen Sonnenlichtes tötet nämlich Bakterien und Viren ab.

Die Ergebnisse der Wasserkontrollen können nicht auf jede Badestelle entlang den Flüssen oder am Hallwilersee übertragen werden. Diesbezüglich gilt, dass Bereiche in unmittelbarer Nähe eines Einlaufs (z.B. eines Kläranlage-Einlaufs oder einer Regenwasserentlastung) vermehrt mit Bakterien und unerwünschten Stoffen belastet sein können und deshalb zum Baden und Schwimmen weniger geeignet sind.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ag.ch/verbraucherschutz.

  • Departement Gesundheit und Soziales