Fluss-Pegel bleiben unter den kritischen Werten
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Kantonaler Führungsstab gibt Entwarnung
Die prognostizierten Niederschläge betrafen nicht die Zentralschweiz, sondern die Region St. Gallen. Folge: Das befürchtete Reuss-Hochwasser ist ausgeblieben. Auch bei den andern Flüssen ist weiterhin nicht mit Überschwemmungen zu rechnen.
Die aktuellen Niederschläge betreffen zwar den Aargau, aber nicht in einem Besorgnis erregenden Ausmass. Allenfalls kann es in exponierteren Jura-Lagen aufgrund von feuchtigkeitsgesättigten Böden zu einzelnen kleinen Hangrutschen kommen.
Für alle Flüsse rechnet die Landeshydrologie mit Pegeln weit unter den kritischen Werten von 1999. Dies gilt auch für die Aare, obschon die Schleusen der Jura-Randseen wegen der Expo rascher geöffnet werden als in andern Jahren. Der Rhein bei Rheinfelden wird am Donnerstagmittag wegen der starken nächtlichen Niederschläge in der Ostschweiz nochmals eine Spitze von maximal 1900 m3 pro Sekunde erleben, aber auch diese liegt deutlich unter dem kritischen Bereich.
KFS herabgefahren
Der Kantonale Führungsstab - das Führungsorgan des Regierungsrates für ausserordentliche Lagen - hat seine Pikett-Organisation deshalb wieder herabgefahren. Die Fachleute der Abteilung Landschaft und Gewässer des Baudepartements beobachten die Situation weiterhin. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen kann jedoch auch für das Reusstal Entwarnung gegeben werden.