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FIT in die Informatik-Zukunft :
Wirtschaftlichkeit der kantonalen Informatik wird erhöht

Die kantonale Informatik wird neu ausgerichtet: Mit Optimierungsmassnahmen bei der Leistungserbringung und einem neuen, starken Führungsinstrument, dem so genannten Informatikboard, sollen die Kosteneffizienz und Kundenzufriedenheit erhöht und die Infrastruktur konsolidiert werden.

Die Anforderungen an die Informatik nehmen durch technische Innovationen und veränderte Kundenbedürfnisse laufend zu. Gleichzeitig muss die Informatik kosteneffizient bleiben. Um diesen Herausforderungen auch in Zukunft gewachsen zu sein, hat der Regierungsrat mit dem Projekt "Future IT" (FIT) die kantonale Informatik durchleuchtet. Fazit der Überprüfung: Die zentrale Steuerung der Informatik wird gestärkt und die Leistungserbringung optimiert. Erreichen will der Regierungsrat mit dieser Neuausrichtung eine Konsolidierung der IT-Infrastruktur, eine Optimierung der Kosten sowie eine Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Als zentrale Massnahme wird als neues, starkes Führungsinstrument, das so genannte Informatikboard, geschaffen. Das Gremium wird vom Staatsschreiber präsidiert und setzt sich aus Geschäftsleitungsmitgliedern der Departemente, der Staatskanzlei und der Justizbehörden zusammen. Es wird mit hohen Kompetenz- und Entscheidungsbefugnissen ausgestattet und legt im Rahmen der vom Regierungsrat verabschiedeten strategischen Grundsätze die Richtlinien für die kantonale Informatik fest.

Gezeigt hat das Projekt FIT auch, dass die Leistungserbringung im Bereich IT-Infrastruktur optimiert und damit kosteneffizienter angeboten werden kann. Dies soll unter anderem mit einer Reduktion der Anzahl Server und Serverstandorte, mit dem vermehrten Einsatz von Standardprodukten sowie einer Bündelung bei den Hardware-Einkäufen erreicht werden.

Die strategische Neuausrichtung der Informatik hat auch Auswirkungen auf die kantonale Abteilung Informatik (KAI), welche für den Informatikbetrieb zuständig ist. Die Aufgaben und Organisation der KAI sollen durch das Departement Finanzen und Ressourcen, zu welchem die Abteilung gehört, überprüft und angepasst werden. Festgelegt wird dabei unter anderem, welche Leistungen künftig In-house und welche extern erbracht werden. Die Neuausrichtung der KAI soll per 1. Januar 2008 erfolgen.

  • Regierungsrat