Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

FHA Pädagogik: Start des Studiengangs Sekundarstufe I wie geplant :
Gemeinsame Ausbildung für Lehrpersonen der Real-, Sek- und Bezirksschule

Der Studiengang Sekundarstufe I startet im August 2003 wie vorgesehen. Die Überweisung einer FDP-Motion zur Ausbildung von Bezirkslehrpersonen hat keine Auswirkungen auf den Studiengang für dieses Jahr. Auch für 2004 ist ein für alle drei Typen der Oberstufe gemeinsamer Studiengang vorgesehen.

Im August 2003 beginnen an der FHA Pädagogik zwei neue Studiengänge der Lehrerbildung, nämlich der Studiengang Primarstufe und der Studiengang Sekundarstufe I. Im Studiengang Sekundarstufe I werden Lehrpersonen für alle drei Typen der aargauischen Oberstufe, also für die Real-, Sekundar- und Bezirksschule ausgebildet. Der Grundsatz der gemeinsamen Ausbildung aller Oberstufenlehrpersonen wurde im Jahre 2000 durch den Grossen Rat im Rahmen der Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und Lehrerbildung (GKLL) beschlossen.

Am 1. Juli 2003 hat der Grosse Rat eine Motion der FDP-Fraktion überwiesen, die für Bezirkslehrpersonen ein Fachstudium an einer Universität verlangt. Mit dieser Forderung werden das Konzept der gemeinsamen Oberstufenausbildung an der FHA Pädagogik und damit der Grundsatzbeschluss des Grossen Rates aus dem Jahre 2000 in Frage gestellt.
Eine sofortige Umsetzung der Motion ist nicht möglich, weil dazu neue Rechtsgrundlagen vorliegen müssten. Zudem steht der Kanton mit der Ausschreibung des Studienganges und mit der Aufnahme der Studierenden in einem verbindlichen Rechtsverhältnis. Deshalb startet der Studiengang Sekundarstufe I in diesem und im folgenden Jahr gemäss Planung. Die Studierenden der Studiengänge mit Start Herbst 2003 und Herbst 2004 werden somit für Bezirks-, Sekundar- und Realschule ausgebildet und schliessen das Studium mit einem Diplom ab, das sie zum Unterricht in allen drei Schultypen der Sekundarstufe I berechtigt.

Die Überweisung der Motion bedeutet, dass sich der Grosse Rat noch einmal gründlich mit der Ausbildung von Lehrpersonen der Oberstufe auseinander setzen muss. Die Regierung wird dem Parlament möglichst rasch einen entsprechenden Umsetzungsbericht vorlegen.

  • Staatskanzlei