FH Aargau/Nordwestschweiz soll autonomer werden
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Einführung von Leistungsvereinbarung und Globalbudget
Der Regierungsrat will die FH Aargau/ Nordwestschweiz als Voraussetzung für die Zusammenarbeit innerhalb der Nordwestschweiz verselbständigen. Als ersten Schritt dazu beantragt er dem Grossen Rat eine Revision des Fachhochschuldekrets. Danach soll die FH Aargau/ Nordwestschweiz ab 2003 mit Leistungsvereinbarung und Globalbudget geführt werden und eine höhere Autonomie erhalten.
Die FH Aargau/Nordwestschweiz ist heute die einzige Schweizer Fachhochschule, die noch als unselbständiger Teil einer Kantonsverwaltung geführt wird. Dies will der Regierungsrat nun ändern. Denn ein genügend grosser Handlungsspielraum ist Voraussetzung für die interkantonale Wettbewerbsfähigkeit und insbesondere für die angestrebte engere Zusammenarbeit mit den Partner-Fachhochschulen FH beider Basel und FH Solothurn.
Dekretsrevision als erster Schritt
Als ersten Schritt zur Erhöhung der Autonomie beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat eine Revision des bestehenden Fachhochschuldekrets. Diese soll es dem Kanton erlauben, die Fachhochschule mittels Leistungsvereinbarung und Globalbudget zu führen. Gleichzeitig soll die Fachhochschule insbesondere im finanziellen Bereich mehr Spielraum erhalten. So soll sie künftig im Rahmen der Leistungsvereinbarung in eigener Kompetenz über den Einsatz der gewährten finanziellen Mittel entscheiden können. Allfällige Fehlbeträge oder Überschüsse am Ende eines Jahres sollen grundsätzlich auf des Folgejahr übertragen werden. Mittelfristig will der Regierungsrat zudem die FH Aargau/Nordwestschweiz auch rechtlich verselbständigen.